CDU-Krise
Frei: „Der Bundeskanzler hat unsere Unterstützung“
Aktualisiert am 22.09.2026 – 15:39 UhrLesedauer: 1 Min.
Erst Parteipräsidium und -vorstand, jetzt noch die Bundestagsfraktion: Nach den desaströsen Wahlniederlagen der CDU kämpft der Kanzler um Rückhalt in Partei und Parlament.
Nach der schmerzhaften Niederlagenserie der CDU bei drei Landtagswahlen hat Unionsfraktionschef Thorsten Frei Bundeskanzler Friedrich Merz die Rückdeckung der Bundestagsfraktion zugesichert. „Der Bundeskanzlerkanzler hat unsere Unterstützung“, sagte Frei vor einer Fraktionssitzung in Berlin.
Gleichzeitig zeigte er sich zuversichtlich, dass das im Juli mit der SPD vereinbarte Reformpaket nun zügig umgesetzt wird. Bei der Rente seien nur noch „Detailfragen“ zu klären, sagte er. Die Beschlüsse sollten „in einem Rutsch“ umgesetzt werden und nicht in einzelnen Paketen.
Merz war schon nach dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen in der eigenen Partei massiv unter Druck geraten. Am vergangenen Sonntag flog die CDU dann in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Landtag und wurde in Berlin von der Linken von Platz eins im Parlament verdrängt.
Merz: Keine Personaldebatten mehr in Parteigremien
Die acht CDU-Ministerpräsidenten hatten Merz allerdings schon vor den beiden neuen Niederlagen ihre Rückendeckung gegeben. Bei den Sitzungen der Spitzengremien der Partei am Sonntag und Montag war die Personalfrage nach Angaben des Kanzlers dann kein Thema mehr. Merz hatte sofort nach Schließung der Wahllokale deutlich gemacht, dass er CDU-Chef und „vor allem“ Kanzler bleiben und seinen Reformkurs fortsetzen wolle.












