„Er hat sie abgöttisch geliebt“
Heirat nach zwei Wochen: Sie war bis zu „Kulis“ Tod an seiner Seite
11.08.2026 – 18:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Am 14. August 1998 starb Hans-Joachim „Kuli“ Kulenkampff im Alter von 77 Jahren. Seine Ehefrau Traudl blieb bis zum Schluss an der Seite des Moderators.
Genau 28 Jahre ist es mittlerweile her, dass Entertainer Hans-Joachim „Kuli“ Kulenkampff an den Folgen von Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben ist. 77 Jahre wurde der Fernsehmoderator alt, 50 davon ging er gemeinsam mit seiner Ehefrau Traudl durchs Leben. Gemeinsam durchlebten die Eheleute viele Höhen – aber auch Tiefen.
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1948 lernten der gebürtige Bremer, der vor allem durch die Quizshow „Einer wird gewinnen“ einem breiten Publikum bekannt wurde, und seine spätere Ehefrau sich kennen. Knapp zwei Wochen nach ihrem Kennenlernen folgte die Hochzeit – während einige Medien von 12 Tagen sprechen, berichten andere von 14.
Kulenkampffs erlebten schweren Schicksalsschlag
Ein Jahr nach der Hochzeit kam Tochter Merle zur Welt, 1953 wurde ihr Sohn Till geboren. Wenige Jahre später wurde das Familienglück jedoch von einem schweren Schicksalsschlag erschüttert: Mutter und Kinder waren mit dem Auto unterwegs, als ein Lastwagen das Auto von der Straße abdrängte. Till kam bei dem Unfall ums Leben. Zwei Jahre später wurden die Kulenkampffs Eltern eines weiteren Sohnes namens Kai Joachim.

Tod des Sohnes: „Zäsur, über die nie geredet wurde“
Kai Joachim Kulenkampff sprach 2014 mit dem „Kurier“ über die Tragödie um den älteren Bruder, den er nie kennenlernte. „Der Unfall war eine Zäsur, über die nie geredet wurde. Ich war ein Betroffener in der zweiten Reihe, der, der den anderen ersetzt hat“, erinnerte er sich. Das habe Eifersucht bei seiner Schwester ausgelöst und „so was wie Erlösung bei den Eltern“. Er resümierte: „Das schwebt natürlich über einem.“
Die Kindheit war aber auch von glücklichen Momenten geprägt. Die Familie sei jedes Jahr drei Monate nach Skandinavien zum Segeln gefahren, erinnerte er sich. „Mein Vater liebte das Wasser. Dort waren wir unerreichbar. Und in Dänemark hat sich kein Mensch um uns gekümmert. Dort konnten wir ein Viertel des Jahres eine ganz normale Familie sein.“













