Bei Bayreuther Festspielen
Cem Özdemir mit 20 Jahre jüngerer Frau auf dem roten Teppich
Aktualisiert am 26.07.2026 – 12:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Bayreuther Festspiele sind mit vielen prominenten Gästen eröffnet worden. An der Jubiläumsveranstaltung nahm auch Cem Özdemir mit seiner Frau Flavia Zaka teil.
Politiker im feinen Zwirn, Musik von Beethoven und kritische Töne: Die Bayreuther Festspiele sind am Samstagabend im 150. Jahr ihres Bestehens mit vielen prominenten Gästen eröffnet worden. An der Jubiläumsveranstaltung auf dem berühmten Grünen Hügel nahmen unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz, Altkanzlerin Angela Merkel (beide CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) teil. Auch Grünen-Politiker Cem Özdemir hat zusammen mit seiner Frau, der Anwältin Flavia Zaka, an den Feierlichkeiten teilgenommen.
Der 60-Jährige und seine rund 20 Jahre jüngere Partnerin liefen Arm in Arm über den roten Teppich. Die 40-Jährige trug dabei ein rosafarbenes langes Kleid, das schulterfrei war. Hingucker war das mit dem Kleid verbundene Tuch, das sich Zaka um den Hals geworfen hatte. Die Haare trug sie zu einem einfachen Pferdeschwanz nach hinten gebunden. Auffällige Ohrringe rundeten den Look ab.
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Özdemir trug, wie Markus Söder und Friedrich Merz auch, einen schwarzen Anzug mit weißem Hemd und schwarzer Fliege.

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg ist seit 2024 mit Zaka liiert. Die Kanadierin ist auf Umwelt- und Menschenrechtsfragen spezialisiert. Am 14. Februar heirateten die beiden in Tübingen. Boris Palmer war der Standesbeamte bei der Trauung. Der Oberbürgermeister ist mit Özdemir seit Langem befreundet.
Die Bayreuther Festspiele gehören zu den bekanntesten Opernfestivals der Welt und ziehen Jahr für Jahr viel Prominenz an. Altkanzlerin Merkel ist seit langer Zeit als Fan bekannt.
Kanzler Merz setzte sich am Samstag in seiner Eröffnungsrede kritisch mit der Person Richard Wagner (1813 bis 1883) auseinander – der Komponist war Antisemit. „Richard Wagners Person und Werk stehen beispielhaft für Größe und Abgründigkeit der deutschen Verhältnisse in Kunst und Geschichte“, sagte der Kanzler laut Redetext. „Sie stehen für die sehr deutsche Kombination von höchst Bewunderungswürdigem und höchst Fragwürdigem in unserer Vergangenheit.“












