Veranstalter zieht Bilanz
Rheinkirmes: Vier Millionen Besucher – Änderung für 2027
26.07.2026 – 17:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Rheinkirmes 2026 zieht erneut Millionen Menschen an. Dennoch gibt es zahlreiche Verstöße auf dem Kirmesgelände – und eine Änderung für 2027.
Die Rheinkirmes in Düsseldorf hat die angestrebte Zahl an Besuchern knapp übertroffen. Laut Angaben der St. Sebastianus Schützen besuchten 4,1 Millionen Menschen im Jahr 2026 das Kirmesgelände in Oberkassel – rund 100.000 Menschen mehr als zunächst angepeilt. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden mit den vergangenen zehn Tagen. Auch die Düsseldorfer Polizei meldete trotz Feuerwerk und Drohnenshows keine größeren Einsätze.
Manfred Kirschenstein, Vorsitzender der Platzkommission, sagte am Sonntag: „Unser Konzept der Familienkirmes funktioniert. Die Schlangen vor den Geschäften zeigen, dass wir in diesem Jahr wieder ein attraktives Angebot zusammengestellt haben, das einen Vergleich mit anderen großen Volksfesten im Süden und Norden nicht scheuen muss.“ Mit dem „Invader“ hatten die Schützen 2026 eine Weltneuheit unter den Fahrgeschäften präsentiert.
Rheinkirmes Düsseldorf: Veranstalter kündigt Änderung für 2027 an
Schon jetzt steht fest: Die Veranstalter werden auch 2027 am geänderten Konzept für die Drohnenshows festhalten. Diese sollen erneut dienstags und freitags stattfinden, um mit dem Besucherandrang besser zurechtzukommen. Außerdem habe sich gezeigt, dass die Show am Dienstag Besucher anlocke, die normalerweise unter der Woche nicht auf das Kirmesgelände strömen würden. Das Abschlussfeuerwerk soll ebenfalls weiterhin wie bisher stattfinden.
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Die Anwohner in Oberkassel, die vor Kirmesbeginn noch schärfere Auflagen gefordert hatten, können sich zumindest laut offiziellen Angaben nicht beschweren. Nur zweimal sei auf dem Kaiser-Wilhelm-Ring ein Geräuschpegel gemessen worden, der über dem vereinbarten Grenzwert lag. „Die Verstöße konnten innerhalb weniger Minuten abgestellt werden“, hieß es von den Veranstaltern weiter.
Das Ordnungsamt Düsseldorf hatte dagegen einiges zu tun. Die Zahl der Knöllchen wegen Verstößen gegen das Parkverbot ging um mehr als ein Viertel nach oben. Mehr als 5.200 Verstöße zählten die Beamten, im Vorjahr waren es noch etwas mehr als 4.000 gewesen. In 381 Fällen musste der Abschleppdienst gerufen werden.
Rheinkirmes 2027: Erste wichtige Frist – Termin steht bereits fest
Im Gegenzug ging die Zahl der Jugendschutzverstöße beim Alkoholkonsum zurück. 149 Fälle wurden beim Ordnungsamt registriert, rund 100 weniger als noch im Vorjahr. Auch die Zahl der Wildpinkler ging zurück. Während der aktuellen Rheinkirmes wurden 146 Verstöße festgestellt, im Vorjahr waren es noch 223.
Für die Schausteller beginnt nun bereits die Vorbereitung auf das kommende Jahr. Bis zum 15. Oktober haben sie Zeit, sich auf die rund 300 Stellplätze auf dem Kirmesgelände zu bewerben. 2026 feierten zehn Prozent von ihnen ihre Premiere auf der Rheinkirmes. Der Termin für das kommende Jahr steht ebenfalls fest: Sie findet vom 16. bis 25. Juli statt.












