Berliner Freibad
Kohle fehlt: Sommerbad Neukölln öffnet noch später
17.06.2026 – 11:55 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Fehler bei der Materialbeschaffung hat Folgen für Berliner Freibadbesucher. Das Columbiabad muss seine Öffnung erneut verschieben.
Das Sommerbad Neukölln am Columbiadamm kann in diesem Sommer erst am 3. Juli vollständig in Betrieb gehen. Grund sei ein „fehlerhafter Bestellprozess“ bei der Beschaffung von Aktivkohle, teilten die Berliner Bäder-Betriebe mit.
Ursprünglich hieß es, dass das beliebte Freibad dieses Jahr am Donnerstag, 18. Juni, öffnen werde. Dies wurde nun kurzfristig geändert.
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Die Aktivkohle werde benötigt, um die vier großen Wasserfilter zu betreiben, die die Wasserqualität im Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken dauerhaft sichern. Weil die Kohle zu spät ankam, verzögerte sich das Befüllen der Becken. Das wiederum verschob die Probenentnahme und die anschließende Freigabe durch das Gesundheitsamt.
Sind alle Freigaben erteilt, sollen am 3. Juli alle drei Becken öffnen: Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Planschbecken.
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Unternehmensvorstand will „Wiederholung verhindern“
Unternehmensvorstand Dr. Johannes Kleinsorg entschuldigte sich im Namen der Berliner Bäder-Betriebe: „Wir haben die Ursachen, die die Öffnung des Sommerbades verzögert haben, analysiert und Maßnahmen eingeleitet, um eine Wiederholung zu verhindern.“ Alle anderen Sommerbäder seien planmäßig in die Saison gestartet, betonte er.
Als Ausgleich für die verkürzte Saison soll das Sommerbad Neukölln auch im September geöffnet bleiben. Zudem prüfen die Berliner Bäder-Betriebe derzeit, ob vor dem 3. Juli eine Teilöffnung möglich ist.












