„Leider schuldet er mir das bis heute“
Formel-1-Reporter teilt Anekdote zu Michael Schumacher
01.06.2026 – 21:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Michael Schumacher gilt als einer der größten Rennfahrer aller Zeiten. Ein Wegbegleiter erinnert sich mit einer Anekdote, dass der Deutsche trotz seines Status immer für Späße zu haben war.
Kaum ein Pilot hat das Geschehen in und um die Formel 1 so sehr geprägt wie Michael Schumacher. Zwischen 1991 und 2012 brach der Deutsche Bestmarken, entwickelte sich zum Rekordweltmeister und begeisterte Millionen von Fans. Reporter-Legende Roger Benoit, der fünf Jahrzehnte über die Formel 1 berichtet hat, begleitete „Schumi“ während seiner Karriere und erinnerte sich nun an gemeinsame Erlebnisse.
„Einmal hat er zu mir gesagt, ich sei zu dick. Da habe ich geantwortet: ‚Warte bis zum nächsten Rennen in drei Wochen, dann wiege ich nur noch 80 Kilo'“, berichtete der Schweizer im Gespräch mit Sport1. Beim nächsten Grand Prix sei er auf die Ferrari-Waage gestiegen und habe die 80 Kilogramm tatsächlich und 200 Gram unterboten.
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„Michael hat gelacht und gemeint, dafür schulde er mir irgendwo auf der Welt ein Abendessen und ein Bier“, erinnerte sich Benoit. „Leider schuldet er mir das bis heute, aber solche Späße hat er gemocht.“
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Generell habe sich der Rekordweltmeister nach getaner Arbeit oftmals menschlich gezeigt. „Nach den Rennen saß er oft im Motorhome von Bernie Ecclestone, trank ein Bier und rauchte eine Zigarre – zumindest dann, wenn er gewonnen hatte“, sagte Benoit. „In solchen Momenten wirkte er locker und gelöst.“
Der Schweizer erinnerte sich auch daran, dass es zwischen ihm und Schumacher „nicht immer einfach war, weil ich einer seiner größten Kritiker war“. Er habe den Begriff „Schummel-Schumi“ geprägt und während der Mercedes-Zeit zunächst keinen Kontakt mehr mit dem Deutschen gehabt. „Dann, bei einem Rennen in Japan, lief er plötzlich an mir vorbei, beugte sich herunter, klopfte mir aufs Knie und sagte: ‚Lass uns noch einmal von vorn anfangen. Vergessen wir das alles'“, erinnerte sich Benoit. Danach habe er wieder mit dem Rekordweltmeister gesprochen.











