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Home » USA riskieren Flugchaos an großen Airports
Sport

USA riskieren Flugchaos an großen Airports

By zeit-heute.deJuni 1, 20262 Mins Read
USA riskieren Flugchaos an großen Airports
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Minister will Zollbeamte abziehen

USA riskieren Flugchaos zur Fußball-WM


01.06.2026 – 14:35 UhrLesedauer: 2 Min.

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Markwayne Mullin (r.) an der Seite von US-Präsident Donald Trump bei einem Pressetermin im Weißen Haus. Mullin ist Nachfolger von Kristi Noem. (Quelle: IMAGO/Mehmet Eser/imago)

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Jedes große Turnier steht auch immer unter dem Einfluss der Politik. Wird die Fußball-WM in diesem Jahr zur Bühne für einen Republikaner?

Die US-Regierung erwägt einen Eingriff an mehreren großen Flughäfen, der die internationale Luftfahrt erschüttern und während der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko für Chaos sorgen könnte. Heimatschutzminister Markwayne Mullin prüft laut US-Medien derzeit, Zollbeamte und Beamte der Grenzschutzbehörde CBP in größerer Zahl von den Drehkreuzen New York (JFK), Chicago O’Hare und San Francisco abzuziehen.

Damit könnten Reisende an diesen Flughäfen „schlicht nicht abgefertigt werden“, schreibt das Luftfahrtmagazin „Aero International“. Die Maßnahme würde einem „Einreiseverbot für Passagiere aus dem Ausland gleichkommen, zumindest so lange keine Ausweichlösung greift“, so die Luftfahrtexperten.

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„Schlicht nicht abgefertigt“

Warum riskiert Mullin eine solche Situation? Er will damit Druck auf die sogenannten „Sanctuary Cities“ (zu Deutsch etwa „Zufluchtsorte“) ausüben. Diese Städte, deren Behörden grundsätzlich keine aktive Zusammenarbeit mit der Einwanderungsbehörde ICE leisten, nannte Mullin vergangene Woche „radikal links“. Mullin weiter: „Wenn sie den Bundesbehörden nicht erlauben, die Einwanderungsgesetze in ihren Gemeinden durchzusetzen, dann sollten wir auch keine internationalen Flüge in ihre Städte abfertigen.“

Was sind „Sanctuary Cities“?

Die „Zufluchtsorte“ sind Kommunen, die keine Informationen über den Aufenthaltsstatus von Personen führen und auch keine Festnahmen im Auftrag der Bundesbehörden übernehmen. Rechtlich ist das nicht verboten. Es gilt vielmehr als eine politische Positionierung, die vor allem von demokratisch regierten Städten wie New York, Chicago, San Francisco, Minneapolis, Los Angeles, Seattle und Philadelphia vertreten wird.

„Die auf der Abschussliste stehen“

Der Zeitpunkt der Debatte dürfte dabei von Mullin bewusst gewählt worden sein. Alle drei genannten Flughäfen sind internationale Luftfahrtdrehkreuze, New York und San Francisco sogar Ausrichterstädte für die WM vom 11. Juni bis 19. Juli. Für das Mega-Turnier mit 48 Mannschaften werden fünf Millionen Menschen aus aller Welt erwartet. „Viele davon haben Direktflüge in genau jene Städte, die nun auf der Abschussliste stehen“, schreibt „Aero International“.

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Die leere Einreise-Halle des New Yorker Flughafens JFK: Hier warten an geschäftigen Tagen Tausende Reisende darauf, dass sie in die USA einreisen dürfen.Vergrößern des Bildes
Die leere Einreise-Halle des New Yorker Flughafens JFK: Hier warten an geschäftigen Tagen Tausende Reisende darauf, dass sie in die USA einreisen dürfen. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Êrik Lattwein)
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