„Sie war bis zuletzt mein Glücksbringer“
DDR-Star Gerd Christian trauert um seine Ehefrau Rosi
20.05.2026 – 14:02 UhrLesedauer: 2 Min.
27 Jahre lang war Rosi nicht nur Gerd Christians Ehefrau, sondern auch seine Managerin. Nun ist sie mit 74 Jahren verstorben.
1993 lernten sich Rosi und Gerd Christian kennen, fünf Jahre später folgte die Hochzeit. Doch jetzt hat der Schlagersänger seine Partnerin verloren. Sie starb kurz vor ihrem 75. Geburtstag. Mit der „Superillu“ sprach der Schlagersänger über ihren Tod.
„Ich weiß nicht, wie mein Leben ohne sie weitergehen soll. Rosi war für mich der wichtigste Mensch. Alle, die sie kannten, haben sie geliebt.“ Über sein Privatleben hatte der Sänger öffentlich kaum gesprochen. Umso persönlicher klingen seine Worte nun: „Sie war bis zuletzt mein Glücksbringer, die Frau, die mein Leben regelte. Ich habe ihr unglaublich viel zu verdanken. Ohne sie wäre auch meine Karriere sicher nicht so erfolgreich verlaufen.“
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Rosi war nicht nur Ehefrau, sondern auch Managerin: Sie organisierte Termine, begleitete ihn zu Auftritten und hielt ihm im Hintergrund den Rücken frei. 2021 wurde bei der Berlinerin Augenkrebs diagnostiziert, der zu diesem Zeitpunkt bereits gestreut hatte. Gerd Christian blickt auf diese Zeit zurück: „Was Rosi in den letzten Jahren ertragen musste, war schlimm …“
Gerd Christian startete seine Karriere Anfang der 1970er-Jahre in der DDR als Mitglied von Fritzens Dampferband. 1979 wurde er mit dem Titel „Sag ihr auch“ einem breiten Publikum bekannt. Nach der Wende geriet seine Karriere zunächst ins Stocken. Ab 2000 meldete er sich mit einem neuen Produktionsteam und Liedern wie „Ich träum von dir“ zurück. Danach war er wieder regelmäßig in gesamtdeutschen Musiksendungen zu sehen.












