Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
„Der mit dem Wolf tanzt“ mit Kevin Costner: Heute im TV

„Der mit dem Wolf tanzt“ mit Kevin Costner: Heute im TV

Juli 4, 2026
Warum Deutsche ihre Nachhaltigkeit zu Hause lassen

Warum Deutsche ihre Nachhaltigkeit zu Hause lassen

Juli 4, 2026
Emirates eröffnet Lounge am Flughafen Frankfurt – das kostet der Eintritt

Emirates eröffnet Lounge am Flughafen Frankfurt – das kostet der Eintritt

Juli 4, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Warum Reden allein nicht mehr reicht
Politik

Warum Reden allein nicht mehr reicht

By zeit-heute.deMai 12, 20263 Mins Read
Warum Reden allein nicht mehr reicht
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Initiative im Bundesrat

Das wird man doch wohl noch sagen dürfen? Nein!


12.05.2026 – 09:07 UhrLesedauer: 5 Min.

Hessens Regierungschef Boris Rhein (CDU)Vergrößern des Bildes

Hessens Ministerpräsident Rhein (CDU): Im Südwesten gelingt etwas zusammen mit den Sozialdemokraten in der Regierung. (Quelle: Arne Dedert/dpa/dpa-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

In Hessen regieren CDU und SPD miteinander. Gemeinsam haben sie im Bundesrat eine Initiative gestartet, um die Meinungsfreiheit einzuschränken. Ein guter Vorschlag.

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern“ – so steht es im Artikel 5 des Grundgesetzes. Sie dürfen also Ihre Meinung laut und deutlich sagen, auch wenn es Friedrich Merz nicht passt, oder Bärbel Bas. Auch auf Demonstrationen, auch online. Die Meinungsfreiheit ist ein demokratisches Grundrecht. Ohne dieses Recht gibt es keine Demokratie, so einfach ist das. Schauen Sie nach Russland, nach China, in den Iran.

Das Land Hessen hat in der vergangenen Woche einen Antrag in den Bundesrat eingebracht, der die Meinungsfreiheit in Deutschland einschränken wird, falls er in der Länderkammer und im Bundestag eine Mehrheit findet. Als Journalist habe ich einen tiefsitzenden Reflex, solche Vorhaben umgehend abzulehnen. Der Artikel 5, der Ihnen die Meinungsfreiheit garantiert, garantiert uns die Pressefreiheit: „Eine Zensur findet nicht statt.“ Daran lasse ich eigentlich nicht rütteln. Eigentlich nicht, aber in diesem Fall doch. Die hessische Landesregierung unter Boris Rhein (CDU) hat meine volle Unterstützung.

Uwe Vorkötter
(Quelle: Reinaldo Coddou H.)

Zur Person

Uwe Vorkötter gehört zu den erfahrensten Journalisten der Republik. Seit vier Jahrzehnten analysiert er Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, er hat schon die Bundeskanzler Schmidt und Kohl aus der Nähe beobachtet. Als Chefredakteur leitete er die „Stuttgarter Zeitung“, die „Berliner Zeitung“ und die „Frankfurter Rundschau“. Er war Herausgeber von „Horizont“, einem Fachmedium für die Kommunikationsbranche. Bei t-online erscheint jeden Dienstag seine Kolumne „Elder Statesman“.

Es geht bei dieser Initiative um den durchaus umstrittenen Paragrafen 130 unseres Strafgesetzbuchs (Volksverhetzung) und es geht um Israel. Dieser Paragraf verbietet es bisher, die Untaten des Nationalsozialismus zu leugnen, darauf stehen bis zu fünf Jahre Gefängnis. Im Volksverhetzungs-Paragrafen sind zudem Fragen geregelt, die in der politischen Debatte unter der Überschrift „Hass und Hetze“ laufen: Wer zum Beispiel öffentlich Gewalt gegen Schwule, Muslime oder Schwarze propagiert, macht sich strafbar. Die Hessen wollen den Paragrafen erweitern: Strafbar macht sich auch, wer das Existenzrecht des Staates Israel leugnet oder zur Beseitigung des Staates Israel aufruft.

Das passiert in Deutschland täglich, öffentlich und ungestraft. Israels Flagge in der Mülltonne oder durchgestrichen zu zeigen, ist ein übliches Motiv auf Transparenten pro-palästinensischer Demonstrationen. Landkarten des Nahen Ostens, auf denen der Staat Israel nicht vorkommt, sind auf den Social-Media-Plattformen weit verbreitet. „From the River to the Sea, Palestine will be Free“ ist die am häufigsten skandierte Parole derer, die den Staat Israel auslöschen wollen. „Zionismus = Terrorismus“ steht auf ihren Plakaten. Der Zionismus reklamiert das Recht auf einen eigenen jüdischen Staat.

Frank-Walter Steinmeier hat recht – aber bisher folgt nichts daraus

„Wir dürfen keinen Antisemitismus dulden – keinen rechten, keinen linken, keinen alten und keinen neuen.“ Das hat Frank-Walter Steinmeier gesagt, nach dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. „Wir müssen diesen Hass bekämpfen, den Hass auf Juden und den Hass auf Israel“, hat der Bundespräsident vor einem Jahr gesagt. „Jetzt ist Haltung und Handeln gefragt“, hat er in diesem Jahr gesagt. Steinmeier hat recht. Nur: Aus seinen Reden folgt gar nichts. Jüdische Schulen in Deutschland gleichen inzwischen Hochsicherheitszonen, jüdische Studenten verbergen ihre Religion an deutschen Universitäten, jüdische Restaurants werden mit dem roten Dreieck der Hamas als Anschlagsziel markiert, jüdische Amateurfußballer der Makkabi-Vereine werden beschimpft und attackiert.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Josef Schuster über eine „unheilige Allianz“

Josef Schuster über eine „unheilige Allianz“

Häusliche Gewalt nach WM-Aus? Grüner-Jugend-Chef Bobga löst Debatte aus

Häusliche Gewalt nach WM-Aus? Grüner-Jugend-Chef Bobga löst Debatte aus

Krankenkassen warnen vor Verwässern des Sparpakets

Krankenkassen warnen vor Verwässern des Sparpakets

AfD-Parteitag beginnt – umfangreiche Proteste erwartet

AfD-Parteitag beginnt – umfangreiche Proteste erwartet

Merz und Bas weiter uneinig

Merz und Bas weiter uneinig

Appell gegen Gewalt: Massenprotest begleitet AfD-Parteitag

Appell gegen Gewalt: Massenprotest begleitet AfD-Parteitag

Kanzleramtschef Frei unterstellt Deutschen „Blaumachen“

Kanzleramtschef Frei unterstellt Deutschen „Blaumachen“

Zwischenfall im Zug: Strafbefehl gegen Linken-Abgeordnete Akbulut

Zwischenfall im Zug: Strafbefehl gegen Linken-Abgeordnete Akbulut

Reformpaket der Bundesregierung: Schwarz-Rot misstraut den Arbeitnehmern

Reformpaket der Bundesregierung: Schwarz-Rot misstraut den Arbeitnehmern

Redakteurfavoriten
Warum Deutsche ihre Nachhaltigkeit zu Hause lassen

Warum Deutsche ihre Nachhaltigkeit zu Hause lassen

Juli 4, 2026
Emirates eröffnet Lounge am Flughafen Frankfurt – das kostet der Eintritt

Emirates eröffnet Lounge am Flughafen Frankfurt – das kostet der Eintritt

Juli 4, 2026
Josef Schuster über eine „unheilige Allianz“

Josef Schuster über eine „unheilige Allianz“

Juli 4, 2026
Kolumbien holt sich gegen Ghana letztes Achtelfinal-Ticket

Kolumbien holt sich gegen Ghana letztes Achtelfinal-Ticket

Juli 4, 2026
Neueste
Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer? Diese Rolle spielt Ehefrau Ulla

Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer? Diese Rolle spielt Ehefrau Ulla

Juli 4, 2026
Tipps und Uhrzeiten für Deutschland

Tipps und Uhrzeiten für Deutschland

Juli 4, 2026
Die Tote Hosen in Düsseldorf: Campino mit Rheinbahn-Durchsage

Die Tote Hosen in Düsseldorf: Campino mit Rheinbahn-Durchsage

Juli 4, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.