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Home » Thomas Kessler lässt Zukunft von Lukas Kwasniok offen
Sport

Thomas Kessler lässt Zukunft von Lukas Kwasniok offen

By zeit-heute.deMärz 21, 20262 Mins Read
Thomas Kessler lässt Zukunft von Lukas Kwasniok offen
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„Werden uns Gedanken machen“

Köln-Boss vermeidet Bekenntnis – Trainer vor dem Aus?


Aktualisiert am 21.03.2026 – 18:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Lukas Kwasniok: Der Kölner Trainer muss aktuell mit viel Gegenwind klarkommen. (Quelle: IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz)

Der 1. FC Köln hat von den vergangenen 18 Spielen nur zwei gewinnen können. Für den Trainer wird die Luft dünn.

Lukas Kwasniok muss offenbar um seinen Job bangen. Thomas Kessler, Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln, vermied nach dem 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach ein Bekenntnis zu seinem Trainer.

„Ich glaube, wir müssen das jetzt einfach sachlich und rational analysieren. Wir haben jetzt eine Länderspielpause vor der Brust und wir haben heute eine große Enttäuschung erlebt, dass wir nur einen Punkt geholt haben“, sagte Kessler am Sky-Mikrofon. „Die Erwartungshaltung waren klar drei (Punkte, Anm. d. Red.). Und wir werden uns jetzt Gedanken machen und ich werde eine Nacht drüber schlafen.“

Ob Kwasniok am Osterwochenende in Frankfurt auf der Bank sitzt, wollte Kessler weder verneinen noch bejahen. „Es ist jetzt kurz nach dem Spiel. Ich glaube, wir alle haben Emotionen nach dem Derby. Wir haben uns drei Punkte erhofft und können alle die Tabelle lesen“, so der 40-Jährige. Köln steht aktuell mit 26 Punkten auf Rang 15 in der Bundesliga, hat aber nur zwei der vergangenen 18 Spiele gewinnen können.

Kwasniok gab sich nach außen hin entspannt. „Alles wie immer, wir lassen die Dinge sacken und dann besprechen wir die Inhalte“, sagte er lächelnd. „Klar, wenn Du um den Klassenerhalt kämpfst, wird es immer anders gewertet. Ich mache das mit Hingabe, mit Liebe für den Verein. Ich gehe davon aus, dass Mitte, Ende Mai Schluss sein wird – für diese Saison.“

Der Bundesliga-Aufsteiger war am neunten Spieltag noch Siebter gewesen, hatte 14 Punkte auf dem Konto und mit dem Abstiegskampf wenig zu tun. Seitdem ging es jedoch stetig bergab. Anfang März hatte die „Sport Bild“ berichtet, dass Kwasniok aus den kommenden drei Spielen mindestens vier Punkte holen müsse, um seinen Job zu behalten.

Es sollte eine Niederlage gegen den BVB, ein Unentschieden gegen den HSV und nun auch ein Unentschieden im Derby gegen Erzrivale Gladbach folgen. Damit ist Köln seit sieben Spielen ohne Sieg – und Kwasniok muss nach weniger als einem Jahr im Verein um seinen Job fürchten. Der achte Abstieg der Klub-Geschichte droht.

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