Millionen-Unterstützung auf dem Prüfstand
Kommt es noch schlimmer für Wolfsburg? VW-Boss äußert sich
Aktualisiert am 12.03.2026 – 11:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Der VW-Konzern kämpft mit einem Gewinneinbruch von 44 Prozent. Bekommt das nun auch der VfL Wolfsburg zu spüren?
VW-Vorstandschef Oliver Blume hat angekündigt, das Engagement beim VfL Wolfsburg am Saisonende grundlegend zu überprüfen. Der Konzern steckt in einer Sparkrise: Das Ergebnis nach Steuern ist 2025 um rund 44 Prozent eingebrochen, bis 2030 sollen 50.000 Stellen wegfallen.
Auch beim Klub müsse man „Optimierungen angehen“, sagte Blume im Interview mit RTL/ntv: „Das machen wir aktuell schon, und wir werden am Saisonende alles auf den Prüfstand stellen. Ich denke, das ist nur gerecht, so etwas zu tun.“ Für die laufende Saison kündigte er aber Kontinuität an. Blume ergänzte, der VfL befinde sich „mitten in der Saison, dort werden wir weiter durchziehen, und drücken dem Team beide Daumen.“
Sportlich steht der VfL auf Platz 17 – vier Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz. Hauptsponsor und Eigner ist die Volkswagen AG. Blume sprach von einer „kritischen Situation“ und sagte: „Die Mannschaft ist besser als ihr Tabellenplatz, wir haben viele Spiele auch sehr unglücklich verloren.“ In den verbleibenden neun Spielen werde man „natürlich nicht aufgeben, aber es wird schon knackig.“
Nach dem vergangenen Spieltag hat die sportliche Führung Trainer Daniel Bauer und Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen entlassen. Der frühere Wolfsburg-Coach Dieter Hecking soll den Klub vor dem ersten Abstieg aus der Bundesliga bewahren. Der 61-Jährige gewann mit den Niedersachsen 2015 den DFB-Pokal. Am Samstag (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei t-online) steigt er mit dem Spiel beim Champions-League-Anwärter TSG Hoffenheim ein.
Blume sagte: „Wir müssen jetzt positiv denken und werden uns dann zu einem gegebenen Zeitpunkt, wenn wir am Ende der Saison stehen, natürlich überlegen, wie es dort weitergeht.“ Zugleich betonte er: „Der VfL Wolfsburg ist ein Volkswagen-Klub und wird das auch in Zukunft bleiben.“












