Gewerkschaft trauert
Zollbeamter stürzt bei Einsatz in den Tod
Aktualisiert am 29.07.2026 – 18:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Zollbeamter geht seiner Arbeit nach – und stürzt in die Tiefe. Gewerkschafter sind in Trauer. Vieles ist noch unklar.
Ein Zollbeamter ist bei einem Einsatz in Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. Das erfuhr t-online aus Sicherheitskreisen. Später bestätigte die Polizei ein entsprechendes Unglück in einem Industriebetrieb in Korschenbroich (Rhein-Kreis Neuss). Den Angaben zufolge stürzte der 27 Jahre alte Mann am Dienstagvormittag bei Kontrollen im Einsatz aus bislang nicht geklärter Ursache durch ein Dach in die Tiefe.
Die Gewerkschaft der Polizei trauerte in einem Instagram-Beitrag um den Kollegen. Er sei „gestern im Einsatz bei seiner Pflichterfüllung ums Leben“ gekommen, heißt es. „Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei seiner Familie, den Angehörigen, den Freunden und den Kolleginnen und Kollegen.“
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Gewerkschaft der Polizei trauert um Zollbeamten
Unter dem Post bekundeten zahlreiche Menschen ihr Mitgefühl. Die genauen Hintergründe des tödlichen Vorfalls blieben zunächst unklar. Fremdverschulden schließen die Ermittler nach eigenen Angaben aus. Laut dem Sender RTL handelte es sich um eine Kontrolle wegen Schwarzarbeit.
Für den Zoll arbeiten bundesweit rund 49.000 Menschen. Neben der Erhebung von Steuern und Zöllen gehören die Gewährleistung eines reibungslosen internationalen Warenverkehrs und eines fairen Wettbewerbs, der Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung sowie die Überwachung des gesetzlichen Mindestlohns zu den Hauptaufgaben der Beamten.
Korschenbroich liegt am Niederrhein zwischen Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf. In der Stadt leben mehr als 30.000 Einwohner.









