In Hamburg

Linienbus bremst abrupt – zehn Verletzte, darunter Kleinkinder

13.10.2026 – 00:39 UhrLesedauer: 1 Min.

Der Schriftzug „Polizei“ auf einem Streifenwagen (Symbolbild): Warum der Busfahrer bremste, war noch unklar. (Quelle: David Inderlied/dpa/dpa-bilder)

Ein HVV-Bus macht auf der Wilstorfer Straße eine Notbremsung. Mehrere Fahrgäste müssen in Kliniken behandelt werden.

Bei der Notbremsung eines Linienbusses sind in Hamburg-Harburg am Montagabend zehn Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten waren auch drei Kleinkinder, wie die Feuerwehr mitteilte.

Der Vorfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr auf der Wilstorfer Straße. Ein HVV-Bus der Linie 141 in Fahrtrichtung Neugraben musste eine Gefahrenbremsung machen. Drei Personen erlitten schwere Verletzungen, sieben weitere wurden leicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte.

Feuerwehr und Rettungsdienst mit 90 Kräften im Einsatz

Eine zunächst als lebensgefährlich eingestufte Person wurde laut Feuerwehr später als schwer verletzt kategorisiert. Der Rettungsdienst brachte neun Verletzte in Hamburger Kliniken.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit rund 90 Kräften gut eineinhalb Stunden im Einsatz. Die Wilstorfer Straße wurde vorübergehend gesperrt. Gegen 19.45 Uhr war der Einsatz beendet und die Straße wieder freigegeben, teilte die Polizei mit.

Den Einsatzkräften war zunächst eine Kollision zwischen dem Bus und einem Fahrrad- oder Motorradfahrer gemeldet worden. „Die zunächst angenommene Kollision bestätigte sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte jedoch nicht“, schrieb die Feuerwehr. Warum der Busfahrer bremste, ist noch unklar.

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