Staus im Feierabendverkehr

A57 bei Düsseldorf nach Unfällen voll gesperrt


Aktualisiert am 12.10.2026 – 17:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Blaulicht (Symbolbild): Derzeit ist die Autobahn 57 in Richtung Niederlande gesperrt. (Quelle: IMAGO/imago)

Mehrere Lkw-Unfälle legen die A57 bei Düsseldorf Richtung Krefeld lahm. Eine beschädigte Betonschutzwand verzögert die Freigabe, der Stau wächst kilometerweit.

Nach zwei Verkehrsunfällen ist die Autobahn 57 bei Düsseldorf in Richtung Krefeld auf unbestimmte Zeit voll gesperrt. Ein Mensch sei lebensgefährlich, einer leicht verletzt worden, teilte die Autobahnpolizei mit.

Lastwagen hätten zwischen Meerbusch und Krefeld eine Betonschutzwand an einer Brücke so schwer beschädigt, dass Experten entscheiden müssten, ob die Autobahn wieder freigegeben werden könne, teilte die Feuerwehr Meerbusch mit. Es kam zu kilometerlangen Staus. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Lastwagen gebremst, der nachfolgende Fahrer war beim Ausweichversuch gegen die Betonwand gefahren. In der Folge war auch die Straßendecke beschädigt worden.

Ein Sprecher der Autobahn GmbH sagte auf Anfrage der dpa, die Brücke selbst sei unbeschädigt geblieben. Dies habe eine Begutachtung ergeben. Die Autobahn könne daher einspurig mit Tempo 60 wieder freigegeben werden. Wann dies der Falle ist, sei aber noch unklar. Zunächst müssten die umfangreichen Aufräumarbeiten beendet werden. Die Mittelschutzwand sei über mehrere Meter aus der Verankerung gerissen. Auch eine Fahrerkabine sei bei der Kollision dreier Lkw abgerissen worden.

Unfall auf der A57: Fahrer liegt auf der Intensivstation

Weiter südlich in Höhe der Anschlussstelle Büttgen kam es in derselben Fahrtrichtung zu einem zweiten Unfall, an dem zwei Lkw beteiligt waren. Dabei wurde ein Mensch lebensgefährlich verletzt.

Nach ersten Informationen musste der Fahrer eines Lkw abbremsen und wich auf den Seitenstreifen aus. Der nachfolgende Lkw-Fahrer habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können und sei auf das Heck des vorausfahrenden Lastwagens geprallt. Der Fahrer des auffahrenden Lkw wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den Mann aus dem Wrack. Rettungskräfte brachten ihn zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Bergung der beiden Lastwagen dauert zurzeit an. Rund um die Anschlussstelle Büttgen kommt es im Feierabendverkehr zu erheblichen Staus. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Die Ermittlungen dauern an.

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