Hochprofessionelle Täter
Achtung beim Autokauf: Experten warnen vor neuer Betrugswelle
30.03.2026 – 11:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine professionelle Betrugswelle überrollt den Autohandel. Mit gefälschten Dokumenten und gestohlenen Identitäten locken Kriminelle viele Käufer in die Falle. Ein Verband warnt und fordert drastische Konsequenzen.
Kriminelle nehmen zunehmend den deutschen Autohandel ins Visier. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) warnt vor einer aktuellen Betrugswelle, von der sowohl Autohäuser als auch Privatkunden betroffen sind. Dabei gehen die Täter immer professioneller vor. Sie nutzen gefälschte Webseiten, gestohlene Identitäten und manipulierte Dokumente, um ihre Opfer zu täuschen.
Die Maschen der oft international vernetzten Banden sind vielfältig. In Onlinebörsen tauchen manipulierte Inserate für Fahrzeuge auf, die den Verkäufern gar nicht gehören. Zudem täuschen die Betrüger mit gefälschten Zahlungsnachweisen seriöse Transaktionen vor oder agieren unter fremdem Namen. Laut ZDK arbeiten die Täter dabei zunehmend arbeitsteilig. Das erschwert die Verfolgung.
Bevor Sie in einen Autokauf einwilligen, prüfen Sie jedes Angebot anhand dieser Warnsignale:
Angesichts der aktuellen Entwicklung fordert der Branchenverband ein härteres Durchgreifen von Politik und Strafverfolgung. Organisierte Betrugsstrukturen müssten entschlossener bekämpft werden. Konkret verlangt der Verband spezialisierte Ermittlungen im Bereich Cybercrime, strengere Sicherheitsvorgaben für Online-Plattformen und verlässliche Verfahren zur digitalen Identitätsprüfung für Käufer und Verkäufer.











