ZDF-Star spricht Klartext
„Das finde ich ehrlich gesagt einfach dumm“
05.09.2026 – 20:09 UhrLesedauer: 5 Min.

„Tatort“, „Jenseits der Spree“, „SOKO Potsdam“ – mit 30 Jahren kann Lea Zoë Voss als Schauspielerin auf eine üppige Vita blicken. Trotzdem stand ihr dabei eines schon im Weg: ihr Aussehen.
Vor fast zehn Jahren hatte Lea Zoë Voss ihr erstes Casting. Für die ZDF-Webserie „Druck“ bewarb sie sich 2017, ein Jahr später war sie in einer der Hauptrollen zu sehen. Seitdem schlüpfte sie in verschiedene Rollen und konnte sich ihren Traum erfüllen – als Schauspielerin ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Im t-online-Interview spricht Voss über Grenzen am Filmset, ihre Entwicklung als Schauspielerin und die Nachteile ihres Aussehens.
Voss blickt mit viel Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück, gibt aber auch zu: „Natürlich gab es Auf und Abs in dieser Zeit.“ Obwohl sich ihr Leben komplett gewandelt hat, seit sie als Schauspielerin erfolgreich ist, blieben die äußeren Umstände gleich.

„Ich wohne seit etwa elf Jahren in Berlin, noch immer in der gleichen Wohnung“, verrät sie t-online. „Ich liebe die Natur hier und habe den Luxus, direkt mit dem Hund in den Wald zu laufen oder einen Spaziergang am See zu machen.“ Während sie zu Beginn ihrer Karriere noch sehr aufgeregt war, wenn es um Dreharbeiten oder Auftritte auf dem roten Teppich ging, sei sie heute entspannter und ruhiger geworden. „Ich bleibe auch gerne mal zu Hause und lese lieber ein Buch oder schaue eine Serie“, sagt sie.
„Tatort“-Rolle war besonders prägend
Sie versuche stets „undurchsichtige Figuren“ zu spielen, die mag sie besonders gerne. „Deshalb fand ich zum Beispiel die Rolle der Hannah im ‚Tatort‘ so spannend. Man ahnt bis zum Ende nicht, wer sie wirklich ist.“ 2020 spielte sie an der Seite der beiden Kommissare Ivo Batic (gespielt von Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (gespielt von Udo Wachtveitl) im „Tatort: Lass den Mond am Himmel stehn“ aus München mit. Voss spielt darin die 18-jährige Hannah, in die sich ein sehr viel älterer Nachbar verliebt.
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Ein besonderes Verhältnis pflegt Voss zu ihrem Schauspielkollegen Jürgen Vogel. Die beiden spielen zusammen in der Serie „Jenseits der Spree“, die 30-Jährige verkörpert in der ZDF-Reihe die Tochter des Filmstars. „Wir kennen uns inzwischen schon seit sieben Jahren. Kennengelernt haben wir uns damals bei den Dreharbeiten in Köln zu der Serie ‚Das Wichtigste im Leben'“, erinnert sich Voss.












