Hertha besiegt Wolfsburg
Elfmeter-Kontroverse bei Topspiel: „Das ist eine Frechheit“
07.11.2026 – 23:33 UhrLesedauer: 2 Min.
In einer spannenden Schlussphase behauptet Hertha BSC eine knappe Führung gegen Wolfsburg. Dabei profitiert der Hauptstadtklub aber auch von einer kontroversen Entscheidung.
Hertha BSC bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter ungeschlagen und souverän Tabellenführer. Auch gegen den VfL Wolfsburg setzten sich die Berliner mit 2:1 durch. Wolfsburg war bereits in der 22. Minute nach einer Roten Karte gegen Cleiton in Unterzahl geraten, mit zwei Toren kurz vor der Pause stellte die Hertha die Weiche auf Sieg.
In der zweiten Hälfte kamen die Wolfsburger aber durch den schnellen Anschlusstreffer zurück und drängten vor allem in einer turbulenten Schlussphase noch auf den Ausgleich. Dabei kam es zu einer kontroversen Szene: In der vierten Minute der Nachspielzeit wurde Kento Shiogai, der bereits das 2:1 erzielt hatte, im Strafraum von Herthas Niklas Kolbe gefällt. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck entschied auf Weiterspielen und auch der Videoassistent (VAR) griff nicht ein.
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Sky-Experte Felix Kroos zeigte sich mehr als verwundert über die Entscheidung: „Für mich ist das ein klarer Elfmeter“, sagte er nach dem Abpfiff. „Ich nehme mir raus, zu sagen, dass ich schon viel im Fußball gesehen habe auf dem Feld und Dynamik in so einer Situation nachempfinden kann. Da habe ich selten klarere Dinger gesehen. Das wundert mich schon, dass das nicht revidiert wurde“, so Kroos.
Auch Wolfsburgs Kapitän Maximilian Arnold ärgerte sich über die Entscheidung: „Das ist eine Frechheit, dass man da nicht auf den Punkt zeigt“, echauffierte er sich am Sky-Mikrofon. Trotz der Unterzahl habe seine Mannschaft eine starke zweite Hälfte gespielt und der Elfmeter wäre eine große Chance auf den Ausgleich gewesen. „So wird das Spiel entschieden durch eine absolute Fehlentscheidung“, sagte Arnold.
„Er wollte sich der Kommunikation nicht mehr stellen“
„Wölfe“-Trainer Tobias Strobl sah ebenfalls einen klaren Elfmeter und kritisierte Schiedsrichter Jöllenbeck insgesamt für seine Spielleitung, da er in einigen Situationen nicht auf der Höhe gewesen sei. Das Spiel sei für ihn wohl etwas zu wild gewesen, spekulierte er. Eine Aussprache über die Situation habe es nicht mehr gegeben. „Er wollte sich der Kommunikation nicht mehr stellen“, kritisierte Strobl.











