Wirtschaftsweise warnen
Was jetzt auf Bürger zukommen könnte
31.05.2026 – 09:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Wirtschaftsweisen warnen vor steigenden Sozialabgaben und wachsendem Reformdruck. Doch was bedeutet das konkret für Krankenkasse, Pflege und Rente?
Deutschland steht wirtschaftlich unter Druck: Die Industrie schwächelt, die Wachstumsprognosen sinken, zugleich steigen die Kosten für Gesundheit, Pflege und Rente. Im neuen Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen wird deutlich, wie groß der Reformdruck inzwischen ist.
Florian Schmidt, Leiter des Hauptstadtbüros bei t-online, warnt im „Tagesanbruch“-Podcast, dass die Sozialversicherungsbeiträge ohne ein Gegensteuern deutlich steigen könnten: „Fast 50 Prozent würden die Sozialversicherungsbeiträge insgesamt von dem Brutto des Einzelnen ausmachen.“
t-online-Chefredakteur Florian Harms sieht das Problem nicht nur in der Politik, sondern auch in der Gesellschaft: „Wir haben hierzulande kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem.“
Welche Einschnitte kommen auf Bürgerinnen und Bürger zu? Was kann der Sozialstaat künftig noch leisten? Und schafft die Bundesregierung den nötigen Kurswechsel? Hören Sie hier die aktuelle Folge des „Tagesanbruch“-Podcasts.
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