Erst wenn Hilfsmittel wie Zehenspreizer, Bandagen und Schienen sowie Fußgymnastik keine Linderung bringen, können Patienten eine OP in Erwägung ziehen. Prinzipiell handelt es sich bei dem Eingriff um eine Korrektur am Knochen und an Weichteilen. „Wichtig ist, dass nach dem Eingriff ein Verbandschuh sechs bis acht Wochen lang konsequent getragen wird, damit der korrigierte Knochen nicht bricht“, betont Nazemi.
Am besten ist natürlich aber, wenn es gar nicht erst soweit kommt. Wer vorbeugend etwas gegen Hallux valgus tun möchte, sollte möglichst viel barfuß laufen. Auch regelmäßige Fußgymnastik hilft, die Füße fit zu halten. Im Alltag trägt man am besten flache Schuhe, die ausreichend Platz für die Füße bieten. Auf Stöckelschuhe müssen Frauen aber nicht grundsätzlich verzichten, beruhigt Nazemi. Aus seiner Sicht spricht nichts dagegen, wenn sie kurzzeitig – etwa zu einem feierlichen Anlass – getragen werden.












