Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Dieselpreis sinkt unter Vorkriegswert – Tankrabatt drückt weiter

Dieselpreis sinkt unter Vorkriegswert – Tankrabatt drückt weiter

Juni 22, 2026
AfD-Wähler rechtsextrem? Studie klärt auf

AfD-Wähler rechtsextrem? Studie klärt auf

Juni 22, 2026
Deutsche und US-Kampfjets werden über Berlin fliegen

Deutsche und US-Kampfjets werden über Berlin fliegen

Juni 22, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Warum Bewohner immer tiefer in die Tasche greifen
Wirtschaft

Warum Bewohner immer tiefer in die Tasche greifen

By zeit-heute.deMai 26, 20263 Mins Read
Warum Bewohner immer tiefer in die Tasche greifen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Das sind die größten Kostentreiber

Warum sind Pflegeheime so teuer?


26.05.2026 – 14:16 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Für einen Platz im Pflegeheim müssen Pflegebedürftige immer mehr Geld aus eigener Tasche zahlen. (Quelle: IMAGO/MICHAEL BIHLMAYER/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Der Platz fürs Pflegeheim wird für Pflegebedürftige immer teurer. Mehrere Faktoren führen dazu, dass die Kosten stetig steigen.

Die Kosten für Pflegebedürftige steigen. Wer in einem Heim untergebracht ist, zahlte zum Jahresbeginn im Schnitt 3.245 Euro aus eigener Tasche – in einigen Bundesländern kann es noch einmal deutlich teurer werden. Der Grund: Die soziale Pflegeversicherung zahlt nur einen festgeschriebenen Teil der Pflegekosten, alles andere müssen die Versicherten selbst bezahlen. Doch warum sind die Kosten in den vergangenen Jahren so stark gestiegen? Ein Überblick über die verschiedenen Kostenpositionen:

Pflegekosten

Der Großteil der Kosten entfällt auf die eigentlichen Pflegekosten – also alle Ausgaben, die in direktem Zusammenhang mit der Pflege stehen. Größter Kostenblock sind dabei mit Abstand die Personalkosten.

Seit 2022 gilt für die Bezahlung des Pflegepersonals das Tariftreuegesetz. Pflegeeinrichtungen können seitdem nur noch dann Leistungen mit den Pflegekassen abrechnen, wenn sie ihre Pflege- und Betreuungskräfte mindestens nach Tarif oder regional üblichen Entgelten bezahlen. Dadurch sind die Verdienste der Beschäftigten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Verdienten Vollzeitbeschäftigte im April 2014 laut Statistischem Bundesamt im Mittel 2.829 Euro brutto im Monat, waren es zehn Jahre später bereits 4.048 Euro – also 1.219 Euro mehr als noch vor zehn Jahren. Da die gesetzliche Pflegeversicherung jedoch nur Festbeträge zahlt, müssen die Versicherten die Lohnsteigerungen zu großen Teilen selbst stemmen.

Eine Reduzierung des Personals ist in der Regel nicht möglich: So gebe es detaillierte Vorgaben, wie viele Pflegekräfte mit welcher Qualifikation je nach Pflegegrad pro Bewohner eingesetzt werden müssen, berichtet Pflegeheimbetreiber Joachim Knollmann der „Apotheken-Umschau“. Grundlage hierfür ist das 2019 in Kraft getretene Pflegepersonal-Stärkungsgesetz.

Neben den Personalkosten werden auch noch weitere Ausgaben zu den eigentlichen Pflegekosten gezählt. Dazu gehören beispielsweise:

  • Bettschutzeinlagen
  • Spezielle Hautpflege- und Reinigungsprodukte für bettlägerige Bewohner
  • Einmalhandschuhe und Schutzkleidung
  • Desinfektionsmittel

Die Ausbildungsumlage

Seit 2020 zahlen Pflegebedürftige bundesweit zudem die sogenannte Ausbildungsumlage, mit der die Ausbildung des künftigen Fachpersonals finanziert wird. Die Kosten hierfür unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, im Bundesdurchschnitt zahlen die Versicherten hier 146 Euro im Monat. Die Ausbildungsumlage wird in der Regel zu den Pflegekosten gezählt.

Bei den Pflegekosten sinkt die Belastung mit der Aufenthaltsdauer im Pflegeheim. Grund dafür sind Leistungszuschläge, die bis zu 75 Prozent der Pflegekosten umfassen. Die Zuschüsse beziehen sich allerdings nur auf die reinen Pflegekosten. Die Ausgaben für Unterbringung, Verpflegung sowie Investitionskosten (siehe weiter unten) bleiben hiervon unberührt. Presseberichten zufolge plant Gesundheitsministerin Nina Warken jedoch Verschärfungen: So soll sich der Leistungszuschlag künftig erst nach jeweils 18 anstatt wie bisher nach jeweils 12 Monaten erhöhen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Airline stoppt Linienflüge nach Helgoland

Airline stoppt Linienflüge nach Helgoland

Diese Faktoren nehmen dem Krisen-Metall den Rückenwind

Diese Faktoren nehmen dem Krisen-Metall den Rückenwind

AstraZeneca warnt vor Sparreform – Forschung droht zu leiden

AstraZeneca warnt vor Sparreform – Forschung droht zu leiden

Was das Einsteiger-Depot wirklich bietet

Was das Einsteiger-Depot wirklich bietet

Auch BayWa-Baumärkte in Bayern sind insolvent

Auch BayWa-Baumärkte in Bayern sind insolvent

Rente mit 63 vor dem Aus: Rentenkommission empfiehlt Abschaffung

Rente mit 63 vor dem Aus: Rentenkommission empfiehlt Abschaffung

Warken zweifelt an Rentenkürzung für pflegende Angehörige

Warken zweifelt an Rentenkürzung für pflegende Angehörige

Warken zweifelt an Rentenkürzung für pflegende Angehörige

Warken zweifelt an Rentenkürzung für Pflegende

Deutlich mehr Batteriespeicher gebaut

Deutlich mehr Batteriespeicher gebaut

Redakteurfavoriten
AfD-Wähler rechtsextrem? Studie klärt auf

AfD-Wähler rechtsextrem? Studie klärt auf

Juni 22, 2026
Deutsche und US-Kampfjets werden über Berlin fliegen

Deutsche und US-Kampfjets werden über Berlin fliegen

Juni 22, 2026
Amiri hat „kein Verständnis“ für Kritik an Jérémy Doku

Amiri hat „kein Verständnis“ für Kritik an Jérémy Doku

Juni 22, 2026
Airline stoppt Linienflüge nach Helgoland

Airline stoppt Linienflüge nach Helgoland

Juni 22, 2026
Neueste
Musikproduzent und Entdecker von Whitney Houston ist tot

Musikproduzent und Entdecker von Whitney Houston ist tot

Juni 22, 2026
17-Jährige nach monatelanger Fahndung in Litauen gefasst

17-Jährige nach monatelanger Fahndung in Litauen gefasst

Juni 22, 2026
Microsoft kündigt großes Update an – das ändert sich

Microsoft kündigt großes Update an – das ändert sich

Juni 22, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.