„Großschadenslage“
Feuer bedroht Wohnhäuser – 25 Hektar in Flammen
Aktualisiert am 14.08.2026 – 03:33 UhrLesedauer: 2 Min.
In der Gemeinde Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen brennt ein Wald unweit von Wohngebäuden. Auch im Saarland brennt ein Waldstück.
Nur wenige hundert Meter von Wohnhäusern entfernt wütet bei Hürtgenwald im Kreis Düren seit Donnerstagnachmittag ein Waldbrand. Insgesamt stehen laut der Gemeinde rund 25 Hektar in Flammen. Das entspricht einer Fläche von etwa 35 Fußballfeldern. Die Gemeinde spricht von einer „Großschadenslage“. Auch im Saarland brennen etwa zehn Hektar Wald.
Wegen des Brandes in Hürtgenwald warnt die Gemeinde die Bevölkerung: Menschen sollen die Bereiche Kleinhau, Gey und die L25 meiden. Die B399, die entlang des betroffenen Waldstücks verläuft, ist zudem für den Verkehr gesperrt.
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Feuer etwa 500 Meter von Gey entfernt
Die Flammen sind nach Angaben einer Polizeisprecherin nur gut 500 Meter vom Ortsteil Gey entfernt. Derzeit würde sich der Brand nicht weiter in Richtung der Häuser ausbreiten. Sollte sich aber der Wind drehen, könnten die Flammen den Bewohnern näher kommen. Nach Angaben der Gemeinde ist auch der Ortsteil Großhau durch die Flammen gefährdet.
Zahlreiche Feuerwehrleute kämpfen seit Donnerstag gegen die Flammen. Auch ein Hubschrauber warf Löschwasser über dem Wald ab. Dieser konnte mit Beginn der Dunkelheit nicht mehr fliegen. Feuerwehrleute waren auch in der Nacht im Einsatz. Verletzte seien bislang nicht gemeldet worden, erklärte die Sprecherin. Die Brandursache blieb zunächst unklar.
Hürtgenwald liegt im Westen Nordrhein-Westfalens, nahe der Grenze zu Belgien. Im Ortsteil Gey leben gut 1.800 Menschen, Großhau hat gut 500 Einwohner. Insgesamt leben in der Gemeinde in der Eifel knapp 9.000 Menschen.
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Waldbrand auch im Saarland
Hunderte Einsatzkräfte bekämpfen seit Donnerstagnachmittag zudem einen Waldbrand bei Ottweiler im Landkreis Neunkirchen. Nach derzeitiger Einschätzung seien maximal rund zehn Hektar betroffen, teilte das saarländische Innenministerium mit. „Bei 33 Grad Celsius und starker Rauchentwicklung ist der Einsatz besonders belastend.“ Vier Einsatzkräfte wurden verletzt. Sie werden aufgrund von Rauch- und Hitzeeinwirkungen medizinisch versorgt.










