Laut Bericht
VW plant Kahlschlag: 16 Milliarden Euro für Stellenabbau
10.09.2026 – 13:35 UhrLesedauer: 1 Min.
Volkswagen plant massive Einschnitte: Bis zu 60.000 Stellen sollen wegfallen, vier deutsche Werke könnten schließen – Kosten von bis zu 16 Milliarden Euro stehen im Raum.
Volkswagen beziffert die Kosten für den geplanten Abbau von rund 60.000 Stellen sowie die mögliche Schließung von vier deutschen Autowerken auf insgesamt etwa 16 Milliarden Euro. Dies geht aus einem Beschluss des Aufsichtsrats vom vergangenen Donnerstag sowie aus weiteren internen Dokumenten hervor, die dem „Spiegel“ vorliegen.
Für das mögliche Ende der Autoproduktion in den VW-Werken Zwickau und Emden im Jahr 2031 hat der Wolfsburger Konzern jeweils zwei Milliarden Euro eingeplant. Die Werke in Hannover (VW Nutzfahrzeuge, 2032) und Neckarsulm (Audi, 2034) sind mit ebenfalls jeweils rund zwei Milliarden Euro kalkuliert.
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Die vier Standorte stehen im Rahmen des Sparprogramms zur Diskussion. Eine endgültige Entscheidung über ihre Schließung ist jedoch noch nicht getroffen, und alternative Nutzungsmöglichkeiten sollen geprüft werden.
Milliarden für Altersteilzeit und Abfindungen
Darüber hinaus plant Volkswagen bis 2030 bis zu zehn Milliarden Euro für den Abbau von rund 60.000 Stellen ein. Die Mittel sollen unter anderem für Altersteilzeit, Abfindungen und Sozialpläne verwendet werden. Etwa die Hälfte der Stellenstreichungen betrifft Deutschland.
Insgesamt belaufen sich die bislang kalkulierten Kosten für Werksschließungen und Stellenabbau auf bis zu 16 Milliarden Euro. Arbeitnehmervertreter halten diese Schätzung jedoch für deutlich zu niedrig. Ein Gewerkschafter bezeichnete die Kalkulation des Konzerns als „lächerlich niedrig“, schreibt der „Spiegel“, und schätzte die tatsächlichen Kosten auf eher das Doppelte.












