Dreitägiges Martyrium
Frau wird im Italien-Urlaub von Gruppe vergewaltigt
30.05.2026 – 11:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine 32-Jährige freut sich auf ihren Italien-Urlaub – dann überschlagen sich die Ereignisse. Sie wird in einen Lieferwagen gezerrt und erlebt das Grauen.
Eine Urlauberin ist in Rom über drei Tage gefangen gehalten und vergewaltigt worden. Die 32-Jährige erlebte einen „Albtraum“, wie die italienische Staatspolizei am Donnerstag mitteilte.
Die Urlauberin aus Kolumbien war demnach Anfang Mai in Italiens Hauptstadt angekommen. Am Abend des 19. Mai sei es zu einem Gespräch zwischen der 32-Jährigen und einem Mann gekommen. Sie habe Haschisch kaufen wollen. Daraufhin sei sie dem Mann an einen abgelegenen Ort gefolgt, berichteten die Beamten, die den Ablauf der Tat nach eigenen Angaben durch eine Sonderkommission rekonstruieren ließen.
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An dem abgelegenen Ort angekommen, sei die Frau gewaltsam in einen Lieferwagen gezerrt und zu einem verlassenen Gebäudekomplex verschleppt worden. Dort sei sie 36 Stunden lang von mehreren Personen sexuell missbraucht worden. Sie sei beschimpft und bedroht worden, zudem seien ihr Drogen verabreicht worden, um sie gefügig zu machen.
Vergewaltigt im Urlaub: Frau nutzt Moment zur Flucht
Am dritten Tag ihrer Gefangenschaft nutzte die Frau den Angaben der Ermittler zufolge einen unbeobachteten Moment und floh „halbnackt und unter Schock“ auf die Straße. Passanten alarmierten schließlich Polizei und Rettungsdienst.
Ärzte stellten später deutliche Spuren von Gewalt am Körper der Urlauberin fest. In ihrem Blut konnten Betäubungsmittel nachgewiesen werden.
Die Ermittler konnten fünf Hauptverdächtige festnehmen. Es handele sich um Ausländer, teilte die Polizei mit, ohne Details zu nennen. In dem verlassenen Gebäude hätten sich zudem noch 17 weitere Ausländer illegal aufgehalten. Auch sie erwarte jetzt ein Verfahren.











