Baustart am Montag
Hamburg baut wichtige City-Straße um – Autos müssen weichen
30.08.2026 – 18:34 UhrLesedauer: 2 Min.
58 neue Bäume, mehr Platz für Gastronomie und Fußgänger: Die Steinstraße soll bis 2028 zur „grünen Allee“ werden.
In der Hamburger Innenstadt beginnt am Montag der nächste größere Straßenumbau. Die Steinstraße, die parallel zur Mönckebergstraße verläuft, soll bis zum 1. Juli 2028 neu gestaltet werden. Das teilte der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) mit.
Für Autofahrer bedeutet der Umbau weitere Einschränkungen in der City. Künftig dürfen nur noch Busse, Taxis, Einsatzfahrzeuge und Radfahrer die Steinstraße durchgängig nutzen. Dafür richtet die Stadt eine sogenannte Kommunaltrasse ein.
Teilweise ist diese Entwicklung bereits Realität: In westlicher Richtung ist die Steinstraße seit 2021 für den allgemeinen Autoverkehr gesperrt. Grund dafür waren Bauarbeiten an einer U-Bahnlinie und die damit verbundene Verlegung von Buslinien.
58 neue Bäume für die Steinstraße
Mit dem Umbau soll sich auch das Erscheinungsbild der Straße deutlich verändern. Insgesamt 58 neue Bäume sind geplant. Sie sollen nach Angaben des LSBG eine durchgehende „grüne Allee“ bilden.

Im Sommer sollen die Bäume Schatten spenden und durch Verdunstung für Abkühlung sorgen. Zugleich ist mehr Platz für Außengastronomie vorgesehen. Fußgänger sollen die Steinstraße künftig leichter überqueren können.
Trotz des geringeren Autoverkehrs bleibt die Straße eine wichtige Verkehrsachse. Nach Angaben des LSBG sollen dort künftig pro Stunde und Fahrtrichtung rund 30 Busse unterwegs sein.
Hamburger Innenstadt soll attraktiver werden
Die Pläne für die Neugestaltung hatten Bürgermeister Peter Tschentscher, Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein (beide SPD) und Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) Anfang 2023 vorgestellt. Vorausgegangen waren Beratungen am Runden Tisch Innenstadt, an dem Vertreter von Verbänden, Unternehmen und Verwaltung beteiligt sind.
Der Umbau ist Teil der Pläne, die Hamburger Innenstadt attraktiver zu machen und zugleich den Autoverkehr zu reduzieren. Bereits zuvor waren Straßen rund um die Binnenalster weitgehend für Autos gesperrt worden.












