Umgestaltung soll 2028 beginnen
Umbau an der Außenalster geplant – Parkplätze sollen weichen
05.11.2026 – 14:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Alsterufer plant Hamburg mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger. Dafür sollen Parkplätze entfallen. Die vierspurige Straße bleibt erhalten.
Am östlichen Ufer der Hamburger Außenalster steht ein größerer Umbau an: Zwischen Kennedybrücke und Lohmühlenstraße sollen die Grünflächen und Wege entlang der Straße An der Alster neu gestaltet werden. Die Bauarbeiten sollen im April 2028 beginnen, wie der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) mitteilt.
Die Planung betrifft die Flächen zwischen der Fahrbahn und dem Alsterufer. Die vierspurige Straße bleibt erhalten, an den Kreuzungen sind lediglich kleinere Anpassungen vorgesehen. Vorgestellt wurden die Pläne am Mittwoch im Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte.
Breiter Radweg soll Konflikte am Ufer verringern
Ein Schwerpunkt ist ein durchgehend breiter Zweirichtungsradweg entlang der Alster. Nach Angaben des LSBG gehört die Strecke zu den meistgenutzten Radverbindungen Hamburgs: An manchen Tagen sind dort mehr als 12.000 Radfahrer unterwegs.
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An engen und besonders stark frequentierten Stellen soll der Radweg näher an die Straße rücken. Das soll Konflikte mit Fußgängern verringern. Außerdem sind zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten und barrierefreie Zugänge östlich der Kennedybrücke geplant.
Parkplätze auf der Alsterseite entfallen
Die bisherigen Parkplätze auf der Alsterseite sollen wegfallen. Stattdessen sind Ladezonen vorgesehen, um die Versorgung der Gewerbebetriebe sowie der Segel- und Ruderclubs auf der Gurlittinsel zu sichern. Die konkreten Lösungen will der LSBG mit den Betroffenen abstimmen.
Die Grünflächen und empfindlichen Uferbereiche sollen geschützt werden. Einzelne Baumfällungen lassen sich laut Planung allerdings nicht vermeiden. An vielen Stellen sind neue Bäume vorgesehen. Wurzelschonende Bauweisen und bei Bedarf sogenannte Wurzelbrücken sollen bestehende Bäume schützen.
Details und Zeitpläne werden noch abgestimmt. Änderungen sind daher weiterhin möglich.












