Aus Nürnberger Fabrik
Uli Hoeneß sortiert Würstchen im Supermarkt
23.05.2026 – 14:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Uli Hoeneß kontrolliert eigenen Angaben zufolge regelmäßig Kühlregale in Supermärkten. Es geht um die Würste aus seiner eigenen Fabrik.
Uli Hoeneß kümmert sich nach eigener Darstellung regelmäßig persönlich darum, dass Würstchen aus seiner Wurstfabrik in Supermärkten richtig einsortiert sind. Das berichtete der „Spiegel“ am Samstag.
Dem Magazin zufolge besuche der Ehrenpräsident des FC Bayern München, der früher die Geschicke des erfolgreichsten deutschen Fußballvereins als Manager führte, dreimal pro Woche Supermärkte, um die Ware seiner Fabrik während eines „Store-Checks“ selber zu prüfen. Dabei schaue er nach, ob die Produkte in verschiedenen Märkten korrekt einsortiert seien – und greife bei Bedarf selbst ein. „Wenn da in einem Karton etwas nicht in Ordnung ist, dann bringe ich das in Ordnung“, so Honeß.

Hoeneß über „häufiges Problem“: Mischkartons
Ein häufiges Problem seien sogenannte Mischkartons, in denen mehrere Sorten zusammen geliefert werden, so Hoeneß im Interview mit dem Magazin. In einem Karton liege etwa eine Hähnchenbratwurst zusammen mit einer Bio-Schweinebratwurst. „Wenn ich feststelle: Bio-Schweine ist immer da und die Hähnchen sind weg – dann bestellt der Betriebsleiter an diesen Karton nicht nach“, sagte er.
Die Lösung sei dann nicht ein Appell an den Markt, sondern eine Änderung in der Wurstfabrik: „Wie kann man das lösen? In dem man die Mischung in den Kartons verändert.“ Hoeneß gebe solche Hinweise an seinen Sohn weiter, dieser spiele sie an den Handel zurück. „Da haben wir schon öfters erreicht, dass die Mischkartons in ihrer Wertigkeit verändert wurden“, sagte Hoeneß.
Der Aufwand sei dabei ebenso konsequent wie absurd: Es gebe „Tausende von Filialen“, sagte Hoeneß, er könne aber „nur zwei oder drei die Woche besuchen“. Trotzdem sei er „dreimal“ unterwegs.











