Stadtteilfestival in Alt-Sachsenhausen
„Uff die Gass!“ kehrt mit erweitertem Programm zurück
20.07.2026 – 18:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Vom 22. bis 26. Juli bespielt der Verein Altsax den Paradiesplatz mit Comedy, Hip-Hop und Konzerten. Das Programm fällt breiter aus als bei der Premiere im Vorjahr.
Das Stadtteilfestival „Uff die Gass!“ findet in seiner zweiten Ausgabe vom 22. bis 26. Juli auf dem Paradiesplatz in Alt-Sachsenhausen statt. Anders als bei der Premiere 2025, die auf vier verteilte Wochenenden ausgelegt war, bündelt der Verein Altsax das kostenlose Programm von der Live-Bühne diesmal auf fünf zusammenhängende Tage. Die Stabsstelle Stadtmarketing der Stadt Frankfurt am Main unterstützt das Festival nach Angaben der Beteiligten erneut.
Neu im Programm ist ein eigener Comedy-Abend zum Auftakt am 22. Juli mit Gastgeberin Saskia sowie den Comedians Yong, Betül, Abeku und Haben Prince. Im Anschluss spielt die Frankfurter Band Gastone mit einem Mix aus Balkan, Ska und Folk. Am 23. Juli folgen Reggae, Ska und Crossover mit Steady Riot, Offbeat Service und Mate Power.
Junge Frankfurter Musikszene bei „Uff die Gass“
Der 24. Juli ist nach Angaben der Veranstalter der jungen Frankfurter Musikszene gewidmet: Ein Open Mic eröffnet den Nachmittag, bevor Albow, Freezy sowie Einz.drei & Garos63 ein Hip-Hop-Programm auf den Paradiesplatz bringen. Am 25. Juli spielen Reni, Indigo Mac Carpet, Taxistudio, Give me a Remedy, Nio und das Latin-Ensemble Tukamina. Den Abschluss bildet am 26. Juli ein Konzertabend im Schöppchekeller mit Evergreen Terrace, Eyeshotemily und den Low Budget Kings.
Timo Braun, Vorsitzender des Vereins Altsax, beschreibt das Konzept so: „Wir haben im vergangenen Jahr gesehen, dass der Paradiesplatz mehr sein kann als ein Ort, über den man problemorientiert spricht. Wenn man ihn gestaltet, wird er zu einem Ort der Begegnung.“
Die Veranstalter benennen in ihrer Mitteilung ausdrücklich die Herausforderungen des Viertels als Hintergrund des Festivals – darunter Fragen der Aufenthaltsqualität, Sicherheit und Sauberkeit sowie den Druck durch Nachtökonomie und Tourismus. Eduard M. Singer, Leiter der Stabsstelle Stadtmarketing, wird darin mit dem Hinweis zitiert, rund um den Paradiesplatz träfen Leerstand, Nutzungsdruck und kulturelle Infrastruktur unmittelbar aufeinander.
Bei der ersten Ausgabe 2025 kamen nach Angaben des Vereins über 5.000 Besucher auf den Paradiesplatz.












