Flug überbucht
Lufthansa ließ 13-Jährige in München sitzen
13.08.2026 – 23:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Mädchen will zurück nach Schweden fliegen. Doch am Münchner Flughafen wird sie von der Lufthansa gebeten, auf den nächsten Flug zu warten.
Die 13-jährige Alma L. aus Schweden wollte nach einem Deutschkurs in Österreich nach Hause fliegen. Doch die Rückreise Ende Juli war bereits am Flughafen München zu Ende, wie der schwedische „Expressen“ berichtet.
Als sie am Gate ankam, sei sie gebeten worden zur Seite zu treten, heißt es in dem Bericht. Der Flug sei überbucht, sie könne nicht weiterreisen und müsse auf den nächsten Flug nach Arlanda warten, berichtete ihre Mutter der schwedischen Zeitung.
„Alma wurden weder Fragen gestellt noch hatte sie eine Wahl. Sie musste einfach nur dastehen und zusehen, wie die anderen Passagiere an Bord gingen. Es ist für eine große internationale Fluggesellschaft völlig inakzeptabel und völlig unzumutbar, ein Kind so zu behandeln“, sagt sie der Zeitung. Die Mutter fragte sich, warum ausgerechnet das alleine reisende Mädchen aussortiert wurde.
Lufthansa entschuldigt sich
Alma musste bis 10 Uhr abends, fast sieben Stunden, warten. Ihre Eltern verloren den Kontakt mit ihr, wohl weil die Batterie ihres Handys leer war. Sie sei dann wohl am Flughafen herumgelaufen, bis sie am Abend den nächsten Flug antreten konnte, so die Eltern.
Die Lufthansa hatte sich auf Anfrage von „Expressen“ geäußert. „Wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten, die unseren Passagieren entstanden sind. Wir werden diesen Fall so schnell wie möglich intern gemeinsam mit dem zuständigen Flughafen und den beteiligten Mitarbeitern untersuchen, um die Umstände dieser Entscheidung zu klären. Wir werden den Passagier direkt kontaktieren“, schrieb ein Lufthansa-Sprecher in einer E-Mail.









