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Home » Wie Betrüger mit KI-Versprechen Anleger locken
Wirtschaft

Wie Betrüger mit KI-Versprechen Anleger locken

By zeit-heute.deSeptember 5, 20263 Mins Read
Wie Betrüger mit KI-Versprechen Anleger locken
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Frag t-online

250 Euro Einsatz – und dann? So tappen Anleger in die Falle


05.09.2026 – 12:39 UhrLesedauer: 4 Min.

Mann sitzt an Laptop und managt seine Finanzen selbstVergrößern des Bildes

Mann am Laptop (Symbolbild): KI-Portale mit kleinen Einlagen klingen verlockend, doch viele sind alles andere als seriös. (Quelle: golero)

Jeden Tag beantwortet ein Experte aus der t-online-Ratgeberredaktion eine Leserfrage rund ums Geld. Heute geht es um Geldanlagen bei KI-Portalen.

Im Internet tauchen immer mehr Plattformen auf, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) und automatisierten Handelsstrategien werben. Häufig wird dabei eine Mindesteinlage von 250 Euro verlangt, um angeblich von den Vorteilen der KI zu profitieren. Doch wie seriös sind solche Angebote? Und lohnt sich der Einstieg?

Genau das beschäftigt auch einen t-online-Leser, der fragt: „Man findet immer mehr KI-Portale mit einer Start-Einlage von 250 Euro im Internet. Ist das empfehlenswert?“

Haben Sie auch eine Frage an unsere Experten?Unser Team steht Ihnen gerne für alle Fragen rund um das Thema Geld zur Seite.

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Was steckt hinter den KI-Portalen mit 250-Euro-Einlage?

Die angesprochenen Angebote gehören meist zu Plattformen, die automatisierte Handelslösungen anbieten. Sie werben damit, dass ihre KI-Algorithmen in der Lage seien, Märkte wie Kryptowährungen, Aktien oder Rohstoffe zu analysieren und profitable Handelsentscheidungen zu treffen. Die Einlage von 250 Euro dient dabei als Einstiegskapital, mit dem die KI angeblich sofort Gewinne generieren kann.

Doch Vorsicht: Hinter solchen Plattformen verbergen sich oft sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle – von seriösen Angeboten bis hin zu perfiden Betrugsmaschen. Besonders kritisch äußern sich Verbraucherschützer zu einer speziellen Form des Anlagebetrugs, die mit falscher Promi-Werbung arbeitet.

Wer wird Millionär?Vergrößern des Bildes
Günther Jauch in seiner Sendung „Wer wird Millionär“: Fakemeldungen über Günther Jauch locken bei Facebook mit Links zu einer gefälschten Webseite. (Quelle: watson)

Die Masche mit falscher Promi-Werbung: So funktioniert der Betrug

Immer wieder stoßen Verbraucherinnen und Verbraucher dabei auf dubiose Werbeanzeigen, die auf den ersten Blick seriös wirken. Sie erscheinen auf bekannten Webseiten oder in Suchmaschinen und nutzen prominente Persönlichkeiten wie Peter Maffay, Dieter Hallervorden, Günther Jauch, Markus Lanz oder Tim Mälzer als Lockvögel.

In vermeintlich glaubwürdigen Artikeln wird behauptet, diese Prominenten hätten todsichere Tipps für Geldanlagen gegeben – oft in Verbindung mit einer angeblich revolutionären KI-Software.

Gefälschte Artikel und manipulierte Inhalte

Zudem erstellen die Betrüger täuschend echte Internetseiten, die wie bekannte Nachrichtenportale aussehen, etwa in der Optik von „tagesschau.de“ oder „bild.de“. Dort werden gefälschte Zitate und manipulierte Bilder der Prominenten verwendet, um Vertrauen zu schaffen.

Zwei Beispiele: In einem Fall um Günther Jauch haben Kriminelle sein Foto verwendet, um für Krypto-Investments zu werben. Ein Ehepaar aus Heilbronn hat in der Folge mehr als 400.000 Euro verloren. In einem anderen Fall wurde behauptet, Peter Maffay habe in einer Talkshow über eine Bitcoin-Software gesprochen, die enorme Gewinne verspreche. Tatsächlich hat diese Sendung nie stattgefunden, wie Recherchen von Verbraucherschützern und Correctiv zeigen konnten.

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