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Home » Tsunami-Warnung vor drei Meter hohen Wellen
Panorama

Tsunami-Warnung vor drei Meter hohen Wellen

By zeit-heute.deApril 20, 20262 Mins Read
Tsunami-Warnung vor drei Meter hohen Wellen
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Warnung vor Tsunami-Wellen

Schweres Erdbeben erschüttert Japan


Aktualisiert am 20.04.2026 – 13:58 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Tsunami soll Japan treffen: An den rot gekennzeichneten Küstenstreifen bestand eine Warnung. (Quelle: Japan Meteorological Agency)

In Nordjapan bebt die Erde. Auch in Tokio sind Erschütterungen zu spüren. Es wird vor bis zu drei Meter hohen Tsunamiwellen gewarnt.

Auf Japan ist Tsunami zugerollt. Die zuständige Wetterbehörde (JMA) gab am Montag eine Warnung heraus: Demnach könnten in der Präfektur Iwate und in Teilen von Hokkaido bis zu drei Meter hohe Wellen das Ufer treffen.

Im Hafen Kuji der Präfektur Iwate wurde dann aber nur eine Flutwelle von 80 Zentimetern gemessen, wie der TV-Sender NHK berichtete. An anderen Orten wurden Flutwellen geringerer Höhe gemessen.

Zuvor hatte ein schweres Erdbeben den Norden Japans erschüttert. Es hatte nach Angaben der Wetterbehörde die Stärke 7,5. Das Zentrum lag nördlich der Präfektur Iwate im Pazifik. Auch im hunderte Kilometer entfernten Tokio waren die Erschütterungen zu spüren.

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Laut der Nachrichtenagentur Kyodo News ereignete sich das Beben gegen 16.53 Uhr Ortszeit. Die Nachrichtenagentur Reuters zeigte Live-Bilder von der Küste.

Die Behörden riefen Personen in der Nähe von Küstengebieten, Flüssen oder Seen auf, sich unverzüglich in höher gelegene Gebiete zu begeben. Das Erdbebenzentrum lag im Meer in rund 35 Kilometer Tiefe an der Ostküste Japans. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht.

Ministerpräsidentin Sanae Takaichi erklärte, eine Taskforce prüfe, ob es Opfer und Schäden gegeben habe. Energieversorger teilten mit, sie gingen möglichen Auswirkungen auf ihre Atomkraftwerke nach.

Japan liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt. Der Inselstaat mit 125 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr von etwa 1.500 Erdbeben erschüttert.

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