Witz über seine Haare
Torsten Sträter stichelt gegen Friedrich Merz
Aktualisiert am 28.10.2026 – 10:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Für seinen trockenen Humor ist Torsten Sträter bekannt. Der Komiker hat den Bundeskanzler kritisiert und sich über dessen Frisur lustig gemacht.
Politische Witze sind in Torsten Sträters Programm eine Seltenheit. Der Komiker hat sich bewusst dagegen entschieden, Parteikritik in sein Programm aufzunehmen. In einem neuen Interview hat der 60-Jährige dennoch eine klare Haltung formuliert.
Sträter kritisiert darin Bundeskanzler Friedrich Merz. Seiner Meinung nach sei der 70-Jährige überfordert. Wenn Merz Entscheidungen treffe, seien diese oft „katastrophal oder senden ein falsches Signal“, so Sträter. Der Kanzler mache „nicht allzu viel. Weil: Wer nichts macht, macht auch nichts verkehrt.“ Auch Merz‘ Frisur kommentiert Sträter knapp: „Dann rasiert den Rest halt ab!“

Klare Haltung zur AfD
Auch zur AfD äußert sich der Komiker deutlich. Er halte die Partei für „menschenverachtend“, ihr Personal für „dubios“. Gleichzeitig grenzt er seinen eigenen Anspruch ein: „Ich werde vermutlich keinen verkappten AfD-Wähler davon abhalten, diese Partei zu wählen, indem ich den Finger in die Luft reiße. Ich bin nicht der Beauftragte für politische Bildung. Das können andere besser.“
- „Leichte Esstörung eingefangen“: Torsten Sträter hadert mit seinem Gewicht
Sträter sprach in dem Interview auch über seine Krebserkrankung, die er erst im April in einer Talkshow öffentlich machte. Er zeigte sich dankbar für seine Fans. Seiner Bekanntheit verdanke er es womöglich, dass er schnell medizinisch versorgt worden sei.
Sträter hatte im vergangenen Jahr mehrere gesundheitliche Probleme. Im Januar hatte er zahlreiche Auftritte absagen müssen, im Frühjahr machte er seine Tumorerkrankung öffentlich. Im Mai kehrte er auf die Bühne zurück. Im Juli folgte eine weitere Diagnose: Diabetes, der ihn zu einer Ernährungsumstellung bewog. Derzeit steht er mit seinem neuen Programm wieder auf der Bühne.












