„Massive Gewalteinwirkung“
Tochter soll 77-Jährige in Einfamilienhaus getötet haben
Aktualisiert am 06.06.2026 – 13:43 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Polizei wird in eine Wohnsiedlung gerufen. Vor Ort finden die Beamten eine Leiche – und nehmen zwei Menschen zunächst vorläufig fest.
In einem Einfamilienhaus in Ratingen haben Polizisten die Leiche einer 77 Jahre alten Frau entdeckt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gehen die Beamten von einer Tat im familiären Umfeld aus – die Frau sei „mittels massiver Gewalteinwirkung getötet“ worden, schreiben Polizei und Staatsanwaltschaft Düsseldorf in einer gemeinsamen Mitteilung.
Demnach hatte die 42 Jahre alte Tochter des Opfers die Beamten am Freitagabend selbst über das Tötungsdelikt informiert. Die Frau soll noch am Samstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf einem Haftrichter vorgeführt werden.
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Ehemann stand zunächst ebenfalls unter Verdacht
Auch der 80 Jahre alte Ehemann der Toten war am Freitagabend zunächst als Tatverdächtiger festgenommen worden. Gegen ihn habe sich der Verdacht jedoch bislang nicht erhärtet, fassen Staatsanwaltschaft und Polizei die bisherigen Ermittlungen zusammen. Der Mann werde deshalb „nach Abschluss erster kriminalpolizeilicher Maßnahmen“ entlassen.
Unter der Leitung des Polizeipräsidiums Düsseldorf wurde eine Mordkommission eingerichtet. Über ein mögliches Motiv gaben die Behörden bislang nichts bekannt.
Die Polizei versiegelte das Einfamilienhaus an der Ratinger Pommernstraße. Eine Tatwaffe haben die Beamten eigener Auskunft zufolge bisher nicht gefunden. „Die Ermittlungen, auch hinsichtlich möglicher Tatmotive und Hintergründe, dauern an“, heißt es in der Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei.











