Windgeschwindigkeiten von 296 km/h
Taifun rast auf Urlaubsregionen zu – US-Insel im Glück
21.10.2026 – 12:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Er ist der stärkste Sturm des Jahres – und steuert auf mehrere Länder in Asien zu. Verschiedene Wetterdienste reagieren.
Der Taifun Champi hat sich zum stärksten Wirbelsturm des Jahres 2026 aufgebaut. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 296 km/h zieht er auf Taiwan zu, berichten die Meteorologen von „The Weather Network“. Für Freitag erwarten Meteorologen den Sturm in unmittelbarer Nähe der Insel.
Bereits am vergangenen Sonntag zog Champi an der US-Insel Guam vorbei – das Auge des Sturms passierte die Insel in rund 16 Kilometern Abstand. Die Schäden blieben dort gering. Nun zieht der Sturm über den Pazifik – und steuert Asien an.
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Wie der Meteorologe Dominik Jung für das Wetterportal „wetter.net“ schreibt, ist der Super-Taifun wegen des warmen Meerwassers und der feuchten Luft so stark. Auch der El Niño, der den Pazifik in diesem Jahr ungewöhnlich aufgeheizt hat, trägt dazu bei.
Wirbelsturm im Pazifik: Höhepunkt wohl am Freitag
Champi ist bereits der siebte Sturm der höchsten Kategorie in diesem Jahr. Den bisherigen Jahreshöchstwert beim Wind hielt Hurrikan Polo im Ostpazifik mit 285 km/h – Champi hat ihn übertroffen.
Ob das Zentrum des Taifuns Taiwan direkt trifft oder vorher nach Nordosten abdreht, ist noch offen. Wie der japanische Wetterdienst schreibt, wird der Sturm am Freitagmorgen bei Okinawa erwartet. Über kühlerem Wasser dürfte Champi sich etwas abschwächen.
Eine Seewarnung könnte bereits ab Mittwochabend gelten. Für den Norden Taiwans sowie die Kreise Yilan und Hualien ist eine Landwarnung ab Donnerstagabend möglich. Der Regen soll am Freitag seinen Höhepunkt erreichen – vor der Ostküste werden Wellen von bis zu sechs Metern erwartet.












