Nach Wahlschlappe
Strack-Zimmermann zieht Bewerbung für FDP-Vorsitz zurück
26.03.2026 – 15:41 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Rennen um den FDP-Vorsitz gibt es eine überraschende Wendung. Die wohl prominenteste Kandidatin zieht sich zurück.
Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann zieht ihre Bewerbung für den Parteivorsitz als Teil einer Doppelspitze zurück. Damit reagiert sie auf die Kandidatur von Parteivize Henning Höne, die sie ausdrücklich unterstützt. „Seine Kandidatur hat meine volle Unterstützung“, sagte Strack-Zimmermann dem „Spiegel“.
Zuvor hatte sie Höne bereits als möglichen Partner für eine Doppelspitze ins Spiel gebracht. Zugleich betonte sie jedoch, dass die dafür nötige Zweidrittelmehrheit auf dem Bundesparteitag Ende Mai nur schwer zu erreichen sei. Nach vielen Gesprächen gehe sie nicht davon aus, dass sich in der Partei derzeit eine entsprechende Mehrheit finde.
Eine eigene Kandidatur allein komme für sie nicht infrage, erklärte Strack-Zimmermann mit Verweis auf ihr Amt als Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament. Die Entscheidung Hönes, nun selbst für den Vorsitz anzutreten, sei deshalb „folgerichtig und erfreulich“.
Über den nordrhein-westfälischen FDP-Landeschef äußerte sich Strack-Zimmermann anerkennend. Sie schätze ihn seit jeher sehr, sagte sie. Höne sei „ein ebenso junger wie erfahrener Vorsitzender des stärksten FDP-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen“. Zugleich kündigte Strack-Zimmermann an, sich auch künftig im Parteipräsidium für die FDP engagieren zu wollen.












