Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Zwei schwere Schicksalsschläge in einer Woche

Zwei schwere Schicksalsschläge in einer Woche

April 12, 2026
Gut für Verdauung, Darm und Herz

Gut für Verdauung, Darm und Herz

April 12, 2026
Sauce Hollandaise blitzschnell zubereiten: So einfach geht’s

Sauce Hollandaise blitzschnell zubereiten: So einfach geht’s

April 12, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » SPD-Debakel in Baden-Württemberg: So wird das nichts
Politik

SPD-Debakel in Baden-Württemberg: So wird das nichts

By zeit-heute.deMärz 9, 20263 Mins Read
SPD-Debakel in Baden-Württemberg: So wird das nichts
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

SPD-Debakel

Ihr Ablenkungsmanöver geht nach hinten los


Aktualisiert am 09.03.2026 – 11:57 UhrLesedauer: 4 Min.

imago images 0832480803Vergrößern des Bildes

Parteichefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil: Erneut muss die SPD eine historische Wahlschlappe verkraften. (Quelle: IMAGO/Christian Spicker/imago-images-bilder)

Nach dem Debakel in Baden-Württemberg fällt die SPD in ein bekanntes Ritual zurück: das Schönreden von Wahlniederlagen. Damit tut sie sich keinen Gefallen.

Ablenkung ist bekanntlich eine hohe Kunst. Im Militär spricht man von „Flares“, wenn ein Flugzeug eine feindliche Rakete von sich weglocken will. Die grell brennenden Täuschkörper, im richtigen Moment ausgestoßen, suggerieren der herannahenden Bedrohung: Hier ist das Ziel, hier spielt die Musik. Tatsächlich spielt sie woanders.

Auch in der Politik werden Täuschkörper verschossen, bevorzugt nach Wahlniederlagen. Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg wurden solche Ablenkfeuer vor allem in der Parteizentrale der SPD gezündet.

Die Wahl ging für die Genossen brutal schlecht aus. Mit 5,5 Prozent fuhr die SPD nicht nur ihr historisch schlechtestes Ergebnis im Ländle ein, sondern überhaupt bei einer Landtagswahl seit Bestehen der Partei. Im drittbevölkerungsreichsten Bundesland (elf Millionen Einwohner), im Autoland und damit im industriellen Rückgrat der deutschen Wirtschaft, ist die SPD keine relevante politische Kraft mehr.

Nicht nur der viel beschworene Charakter der SPD als Volkspartei ist in Baden-Württemberg dahin. Die Partei ist dort inzwischen in ihrer politischen Existenz bedroht. Dass Spitzenkandidat Andreas Stoch, der bereits vor fünf Jahren eine historische Schlappe einstecken musste, nun seinen Rücktritt ankündigt, ist daher folgerichtig.

Es ist ein Desaster, das sich nicht kleinreden lässt. Eigentlich. Doch im Willy-Brandt-Haus entschieden sich die SPD-Spitzen am Sonntagabend zu einem anderen Vorgehen. Sie verschossen Flares.

Der Parteivorsitzende Lars Klingbeil sprach zwar von einem „total bitteren Abend“, aber erklärte das schlechte Abschneiden der SPD mit der „Dynamik“ des Zweikampfs zwischen Grünen und CDU. Generalsekretär Tim Klüssendorf lieferte eine fast wortgleiche Begründung. Sinngemäß: Die arme SPD ist halt zwischen die Fronten der Favoriten Özdemir und Hagel geraten, da kann man wohl nichts machen.

Statt sich den schmerzhaften Schlussfolgerungen aus diesem Wahldebakel zu stellen, verwiesen Klingbeil und Klüssendorf zudem auf die für die SPD ohnehin wichtigere Wahl in zwei Wochen. Dann wird in der SPD-Hochburg Rheinland-Pfalz gewählt. Sinngemäß: Wen interessiert schon Baden-Württemberg?

Die Ablenkungsmanöver der SPD-Granden sind verständlich, aber fatal. Denn was sich in Baden-Württemberg offenbart hat, muss die Genossen ernsthaft beunruhigen.

Nachwahlbefragungen ergaben, dass die SPD vor allem bei ihrer ehemaligen Kernklientel dramatisch schlecht abschnitt: Nur fünf bis sieben Prozent der Arbeiter machten ihr Kreuz bei der SPD. Besonders bitter für die Sozialdemokraten, die so gern wieder Arbeiterpartei sein wollen: Über 30 Prozent der Arbeiter wählten AfD, also jene Partei, der die SPD oft vorwirft, Politik gegen die Interessen der Beschäftigten zu betreiben. Die Betroffenen selbst sehen das offenbar genau umgekehrt.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Krankenkasse: Streit um Bürgergeld-Empfänger eskaliert

Krankenkasse: Streit um Bürgergeld-Empfänger eskaliert

Merz in Sonntagsfrage so unbeliebt wie nie – Grüne und SPD positiv

Merz in Sonntagsfrage so unbeliebt wie nie – Grüne und SPD positiv

JU-Chef verlangt Abkehr vom Koalitionskompromiss

JU-Chef verlangt Abkehr vom Koalitionskompromiss

Mit diesem Programm will die AfD das Land radikal umbauen

Mit diesem Programm will die AfD das Land radikal umbauen

Koalition berät über Krisenmaßnahmen und Reformen

Koalition berät über Krisenmaßnahmen und Reformen

Krankenkasse: Streit um Bürgergeld-Empfänger eskaliert

Krankenkasse: Streit um Bürgergeldempfänger eskaliert

BND überwachte Exil-Treffen – das zeigen neue Akten

BND überwachte Exil-Treffen – das zeigen neue Akten

Merz in Sonntagsfrage so unbeliebt wie nie – Grüne und SPD positiv

Merz in Sonntagsfrage so unbeliebt wie nie – SPD und Grüne positiv

Merz in Sonntagsfrage so unbeliebt wie nie – Grüne und SPD positiv

Merz so unbeliebt wie nie – SPD und Grüne legen zu

Redakteurfavoriten
Gut für Verdauung, Darm und Herz

Gut für Verdauung, Darm und Herz

April 12, 2026
Sauce Hollandaise blitzschnell zubereiten: So einfach geht’s

Sauce Hollandaise blitzschnell zubereiten: So einfach geht’s

April 12, 2026
Riesiger Blitzermarathon am Mittwoch in Bayern – mit Besonderheit

Riesiger Blitzermarathon am Mittwoch in Bayern – mit Besonderheit

April 12, 2026
Jamal Musiala kontert die Kritik von Oliver Kahn mit Topleistung

Jamal Musiala kontert die Kritik von Oliver Kahn mit Topleistung

April 12, 2026
Neueste
Maren Geißler ist die Frau an der Seite des „Tatort“-Stars

Maren Geißler ist die Frau an der Seite des „Tatort“-Stars

April 12, 2026
Drei Übungen helfen gegen „Winkearme“

Drei Übungen helfen gegen „Winkearme“

April 12, 2026
Hankensbüttel – Otter, Kloster und viel Natur

Hankensbüttel – Otter, Kloster und viel Natur

April 12, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.