Skandalsohn formuliert Bitte

Sorgen um Mette-Marit – Marius wendet sich an die Justiz


05.06.2026 – 12:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Marius Borg Høiby und Kronprinzessin Mette-Marit: Beide schreiben derzeit Schlagzeilen. (Quelle: Lise Aserud/NTB Scanpix)

Die Ereignisse um Mette-Marits Lungenerkrankung überschlagen sich. Jetzt meldet sich ihr Sohn Marius Borg Høiby zu Wort: Er möchte aus dem Gefängnis entlassen werden.

Noch sitzt er hinter Gittern in der norwegischen Hauptstadt Oslo: Marius Borg Høiby. Der Skandalsohn von Kronprinzessin Mette-Marit befindet sich seit Anfang Februar in Untersuchungshaft, als der Gerichtsprozess gegen ihn begann. Dem 29-Jährigen droht eine Verurteilung in mehreren Anklagepunkten, unter anderem werden ihm Vergewaltigung, Übergriffigkeiten und Drogenmissbrauch vorgeworfen. Während er noch auf sein Urteil wartet, scheint sich der Gesundheitszustand seiner Mutter weiter zu verschlechtern.

  • Mette-Marit: Jetzt steht sie auf einer Warteliste

Am Freitag gab der norwegische Königspalast bekannt, dass die 52-Jährige auf der Warteliste für eine Spenderlunge stehe. „Der Fortschritt der Lungenerkrankung der Kronprinzessin ist besorgniserregend. Nach einer umfassenden medizinischen Untersuchung wurde sie nun auf die Warteliste für Patienten gesetzt, die eine Lungentransplantation erhalten, sobald ein geeigneter Spender zur Verfügung steht“, zitiert das Königshaus in seiner Mitteilung den beratenden Lungenspezialist Are Holm vom Rikshospitalet.

Nicht sein erster Versuch, freizukommen

Ein Umstand, der offenbar auch Sohn Marius in Sorge versetzt. Wie kurz nach der offiziellen Palastmitteilung bekannt wird, hat dieser einen Antrag auf Haftentlassung gestellt, um seiner Mutter beistehen zu können. Er bitte die Behörden darum, seine Zelle gegen eine elektronische Fußfessel eintauschen zu können.

Kronprinz Haakon und seine kranke Frau Mette-Marit: Hier Mitte Mai in Oslo. (Quelle: IMAGO/PPE/imago)

Das bestätigte sein Verteidiger Petar Sekuli dem norwegischen Fernsehsender TV 2. Der Vorschlag von Marius Borg Høiby und seinem Rechtsbeistand: Der 29-Jährige würde ein gemietetes Haus auf dem weitläufigen Schlossgelände auf Skaugum beziehen, wo auch seine Mutter Mette-Marit lebt und derzeit offenbar ihre Erkrankung kuriert.

Noch gibt es keine Entscheidung darüber, ob der Bitte stattgegeben wird. Allerdings stehen die Vorzeichen schlecht. Denn Mette-Marits Sohn, der aus einer vorherigen Beziehung stammt und mit Prinz Haakon nicht verwandt ist, hat bereits mehrfach versucht, eine Freilassung zu beantragen. Jedes Mal scheiterte Høiby.

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