„Ich war jemand, vor dem ich Angst hatte“

Jessica Simpson spricht über Alkoholsucht


05.06.2026 – 07:52 UhrLesedauer: 2 Min.

Jessica Simpson: Die Schauspielerin überraschte bei einem Auftritt mit schonungslosen Einblicken in ihre Vergangenheit. (Quelle: Dennis Van Tine/Imago)

Jessica Simpson wollte auf der Bühne mit ihrer Musik überzeugen. Doch am Ende erregte sie besonders Aufsehen mit Aussagen über ihre Alkoholsucht.

Sie war alkoholkrank und hielt ihre Sucht jahrelang geheim: Jessica Simpson. Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin schrieb erstmals über ihre Probleme in ihrer Autobiografie „Open Book“ im Jahr 2020. Seitdem gewährt sie gelegentlich Einblicke in ihre Verarbeitung der Sucht und den Wendepunkt in ihrem Leben, als sie im Jahr 2017 erstmals ihre eigene Nüchternheit feierte.

Jetzt legte Simspon bei einem Konzert in Kalifornien nach. „Ich habe nicht verstanden, welche Traumata ich in mir trug“, sagte die 45-Jährige laut dem US-Magazin „People“ bei ihrem Auftritt. „Es war wirklich schmerzhaft.“ Sie habe sich selbst kaum wiedererkannt. Simspon schockierte mit dem Satz: „Ich war jemand geworden, vor dem ich Angst hatte. Jemand, den ich einfach nicht kannte und nicht verstand.“

Jessica Simspon weint auf der Bühne

Weiter berichtete sie: „Ich habe irgendwann gemerkt, dass das Trinken meinen Schmerz nicht betäubt hat – es hat tatsächlich mehr Schmerz verursacht.“ Dann brach Jessica Simpson auf der Bühne in Tränen aus und sagte laut dem Bericht: „Der Alkohol war nur eine Krücke, die nicht funktioniert hat.“

2006: Schauspielerin Jessica Simpson anlässlich einer Party mit einem Cocktail in der Hand. (Quelle: imago/UPI Photo)

Mit ihren Aussagen über den „Schmerz“ spielt Simpson offenbar auf ihre psychischen Probleme an. Im Jahr 2021 erklärte sie, sich in Behandlung zu befinden. Auslöser ihrer Probleme sei ein Missbrauch im Kindesalter gewesen. In jungen Jahren und zu Beginn ihrer Karriere griff sie zu Alkohol und Tabletten, um diesen Schmerz zu lindern.

Inzwischen ist sie seit acht Jahren trocken. Im November 2025 feierte sie ihren achten Jahrestag ohne Drogen und schrieb auf Instagram: „Ich bin so froh, dass ich mich für den Glauben statt für die Angst entschieden habe.“

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