Lesetipps für den Sommer

Deutsch-österreichischer Bestsellerautor meldet sich zurück


05.06.2026 – 13:40 UhrLesedauer: 3 Min.

Robert Seethaler: Der in Wien geborene Schriftsteller und Schauspieler meldet sich mit „Die Straße“ zurück. (Quelle: imago stock&people)

Kurz vor der Urlaubssaison steigt die Lust am Lesen. Im vergangenen Monat mischten gleich zwei Neuerscheinungen die Bestsellerliste auf.

Die Urlaubssaison naht und in Koffern, Strandtaschen und Handgepäck ist hoffentlich genug Platz für gute Geschichten. Ob spannender Krimi oder großer Roman: Für viele ist der Sommerurlaub die perfekte Zeit zum Lesen. Welche Titel im Mai besonders gefragt waren, zeigt der „Branchenmonitor Buch“. Vor allem in der Belletristik sorgen zwei Neueinsteiger für Bewegung an der Spitze der Bestsellerliste.

Belletristik

1. „Madame le Commissaire und die tödliche Rallye“ von Pierre Martin

Deutsche Leseratten können nicht genug von Isabelle Bonnet bekommen: Der 13. Band der Provence-Krimi-Reihe um die Kommissarin steigt im Mai als Neueinsteiger direkt auf Platz 1 der Belletristik-Bestsellerliste ein.

Darum geht’s in dem Buch: „Madame le Commissaire Isabelle Bonnet hat eine heimliche Leidenschaft: Sie begeistert sich für Motoren. Das weiß auch ihr Chef – und macht sie kurzerhand zur Personenschützerin für die Frau eines Ministers. Denn die will an einer Oldtimer-Rallye teilnehmen, obwohl sie eine Morddrohung erhalten hat. Der Mut der Frau gefällt Isabelle. Dass sie selbst auf dem Beifahrersitz Platz nehmen soll, findet sie dagegen weniger erfreulich, auch wenn es durch die schönsten Orte der Provence gehen wird. Am mythischen Mont Ventoux wird es zum ersten Mal gefährlich: Die steile Straße eignet sich perfekt für einen Anschlag.“ (Klappentext von „Madame le Commissaire und die tödliche Rallye“, Knaur TB)

2. „Die Straße“ von Robert Seethaler

Der Schriftsteller und Schauspieler Robert Seethaler, Österreicher und Wahl-Berliner, erreicht mit seinen Büchern ein Millionenpublikum. Drei Jahre nach „Das Café ohne Namen“ gelingt ihm das auch mit dem Ende April erschienenen Roman „Die Straße“. Er sprang im vergangenen Monat direkt auf den zweiten Platz der Liste der meistverkauften Bücher.

Darum geht’s in dem Buch: „Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in ihr alles, was Menschen passieren kann. Ein Junge wird vom Jagdfieber gepackt. Ein anderer weiß nicht, wohin mit seiner Wut. Eine Blumenhändlerin lebt für einen Mann, der sie nicht einmal sieht. Eine Heimleiterin wacht über ihre Schützlinge und ist selbst die Einsamste von allen. Ein Geistlicher kommt seiner Gemeinde abhanden. Sorge rüttelt an den Bewohnern, Sehnsucht treibt sie nachts auf die Straße, die Liebe bringt sie um den Verstand. Sie haben Träume und Geheimnisse. Ihre Wege kreuzen sich täglich, doch was wissen sie voneinander?“ (Klappentext von „Die Straße“, Claassen)

3. „Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?“ von Freida McFadden

Ega, was Freida McFadden auf den Markt bringt, der Leseerfolg ist der US-Autorin gewiss. Ihr aktueller Thriller war im April das bestverkaufte Buch hierzulande und auch im Mai belegt es noch Rang drei der Bestsellerliste.

Darum geht’s in dem Buch: „Sie hatte einen Unfall. Sie kann kaum sprechen. Sie ist die Ehefrau eines Mannes, der alles für sie tut. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Sylvia Robinson wird im Haus der Barnetts als private Pflegekraft eingestellt. Nach einem Unfall benötigt Victoria Barnett rund um die Uhr Betreuung. Sie kann weder gehen noch sprechen und ist an ihr Bett im obersten Stockwerk des Hauses gefesselt. Daher hat ihr Mann Sylvia als Unterstützung hinzugeholt. Doch schon bald hat Sylvia das Gefühl, dass Victoria nicht so hilflos ist, wie sie scheint. Dann entdeckt sie Victorias Tagebuch versteckt in einer Kommode. Und was sie darin liest, zieht ihr den Boden unter den Füßen weg.“
(Klappentext von „Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?“, Heyne)

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