„Tatort“ mit Maria Furtwängler
So wenige Zuschauer im TV wie schon lange nicht mehr
14.09.2026 – 10:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Den neuen „Tatort“ von Maria Furtwängler sahen weniger als acht Millionen Menschen. Ein Flop ist „König in Gelb“ aber trotzdem nicht.
Der „Tatort“ ist aus der Sommerpause zurück. Am Sonntagabend zeigte die ARD einen neuen Fall mit Charlotte Lindholm (gespielt von Maria Furtwängler). Die Kommissarin ermittelt in „König in Gelb“ in einer Demenz-Wohnresidenz bei Hannover, nachdem eine über 80-jährige Bewohnerin nach einem Sturz tot aufgefunden wird.
Ein selbst an Demenz erkrankter Ex-Ermittler mischt sich in die Ermittlungen ein. Charlotte Lindholm gerät zwischen die Fronten. Einerseits ist da die Skepsis gegenüber den verwirrenden Aussagen ihres Kollegen und andererseits die Möglichkeit, dass die Vorwürfe gegen den angesehenen Gustav König, einen früheren Musikpädagogen und Bewohner der Demenz-Residenz, doch der Wahrheit entsprechen.
- Maria Furtwängler: „Die Vorstellung ist scheußlich“
Der Fall hat Maria Furtwängler bewegt, wie sie im Interview mit t-online verriet. Ihr Vater war selbst dement und starb 2012 im Alter von 82 Jahren. Schaut man sich die Zahl der AGF Videoforschung an, zählt der „Tatort“ nicht zu den stärksten. 7,4 Millionen Menschen schalteten am Sonntagabend ein. So wenige Zuschauer hatte ein „Tatort“ mit Maria Furtwängler in den vergangenen 24 Jahren erst zweimal.
Der Film „Alles kommt zurück“ kam 2021 auf nur 6,72 Millionen Zuschauer. Die Folge „Das namenlose Mädchen“ erreicht 2007 7,02 Millionen Menschen. Doch ein Flop ist der jüngste „Tatort“ vom 13. September nicht. Denn „König in Gelb“ erreichte am Sonntagabend einen Marktanteil von 30,7 Prozent. Nur zwei Filme mit Maria Furtwängler liefen besser: „Letzte Ernte“ (2025) mit 31,5 Prozent und „Taxi nach Leipzig“ (2016) mit 30,3 Prozent.
Zudem gibt es seit Kurzem eine Änderung. Normalerweise stellte die ARD den neuen „Tatort“ erst parallel zur Ausstrahlung in die Mediathek. Seit der neuen Saison ist der neue Fall bereits freitags, also zwei Tage vor der Premiere im TV, abrufbar. Wie oft der „Tatort“ über die Mediathek angeschaut wurde, ist nicht bekannt.












