
Tipps, um aufzuhören
Rauchstopp: Wie Sie die ersten zehn Tage besser überstehen
Aktualisiert am 04.02.2026 – 11:54 UhrLesedauer: 3 Min.
Die letzten Zigaretten sind verschenkt, das Feuerzeug verbannt. Aber trotz guter Vorsätze werden viele wieder schwach. Wir geben Tipps für eine erfolgreiche Rauchentwöhnung.
Entzugserscheinungen machen vielen Menschen zu schaffen, die mit dem Rauchen aufhören wollen. Der süchtige Körper hat sich so sehr an das Nikotin gewöhnt, dass er es vehement einfordert. Der Raucher kann an kaum etwas anderes mehr denken als an den scheinbar erlösenden Zug.
Neben dem starken Rauchverlangen haben viele unter anderem mit Schlafstörungen, schlechter Laune, Nervosität, Aggressivität und gesteigertem Appetit zu kämpfen. Kein Wunder also, dass der Tabak lockt. Doch wer die ersten zehn Tage des Nikotinentzugs übersteht, hat die größte Hürde bereits geschafft.
Nach dieser kritischen Zeitspanne nehmen bei einer Rauchentwöhnung die Entzugserscheinungen deutlich ab: „Sie können sich sicher sein, dass sie nach sieben bis zehn Tagen stark abgeschwächt sind und spätestens nach einigen Wochen verschwinden“, schreibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihrer Webseite. Es lohnt sich also, durchzuhalten.
Um den Rauchstopp zu schaffen, braucht es vor allem eines: Motivation. Damit diese nicht bröckelt, sollte man sich immer wieder bewusst machen, welche Vorteile es mit sich bringt, mit dem Rauchen aufzuhören. So steigt die Lebenserwartung deutlich an, da das Risiko für Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sinkt.
Verzichtet man auf den Qualm, verbessert sich nicht nur der Geruchs- und Geschmackssinn deutlich. Auch die Haut sieht frischer aus, da sie wieder besser durchblutet wird. Unangenehmer Mundgeruch, der auf das Rauchen zurückzuführen ist, verschwindet ebenfalls.
Auch die körperliche Fitness nimmt rasch zu. „Bereits in den ersten drei Monaten nach dem Rauchstopp verbessert sich die Lungenfunktion. Das macht sich im Alltag bemerkbar, zum Beispiel beim Treppensteigen oder beim Sport“, erklärt die BZgA.
Sport hilft außerdem, die Entzugserscheinungen durchzustehen. Er lenkt von der Rauchlust ab, lindert die Reizbarkeit und versorgt den Körper mit Sauerstoff. Bewegung ist eine gute Möglichkeit, neue Routinen zu schaffen, alte Gewohnheiten abzulegen und so das Verlangen zu senken. Wer nach dem Essen bisher immer eine Zigarette geraucht hat, kann stattdessen eine Runde um den Block gehen. Das lenkt nicht nur ab, sondern tut auch der Verdauung gut.
Und da viele während des Nikotinentzugs vermehrt zu Süßem und Salzigem greifen, beugt körperliche Aktivität zudem zusätzlichen Pfunden vor, die mit der Rauchentwöhnung einhergehen können.











