Sie ist über 20 Jahre jünger
Herbert Grönemeyer: Seltene Worte über seine Ehefrau Josefine
14.04.2026 – 18:37 UhrLesedauer: 2 Min.
1998 verlor Herbert Grönemeyer Frau und Bruder innerhalb weniger Tage. Doch als er Josefine Cox begegnete, fand ihn das Glück erneut.
In der ARD-Dokumentation „Grönemeyer – Alles bleibt anders“ spricht Herbert Grönemeyer über die dunkelsten Kapitel seiner Vergangenheit – und über das, was danach kam. Denn neben der Trauer um seine erste Frau Anna und seinen Bruder, die er beide im November 1998 verlor, kommt Grönemeyer auch auf seine zweite Ehefrau Josefine Cox zu sprechen.
Den Tod seiner ersten Frau Anna Henkel-Grönemeyer beschreibt Herbert Grönemeyer als „unfassbare Zäsur“. Sie starb am 5. November 1998 mit 45 Jahren an Brustkrebs. Nur vier Tage zuvor hatte er bereits seinen Bruder Wilhelm verloren, der an Leukämie erkrankt war und 44 Jahre alt wurde. Was folgte, war für Grönemeyer eine „große Stille“ – ein Gefühl, das er sich nach eigenen Worten nicht leisten durfte. Er musste für seine beiden Kinder da sein.
Jahre später lernte Grönemeyer Josefine Cox kennen. Öffentlich ist über sie nicht viel bekannt. In der Doku erinnert er sich an den Moment ihrer ersten Begegnung: „Glück ist manchmal wirklich, wenn jemand den Raum betritt, mit dem man nicht wirklich gerechnet hat.“ Schon beim ersten Treffen sei für ihn alles klar gewesen. „Da wusste ich schon, als die aus dem Auto stieg: Ich muss mich mit der jetzt nicht unterhalten, die kann auch wieder fahren. Das ist klar. Da muss ich jetzt nicht lange drüber nachdenken. Das ist schon geklärt zwischen uns.“
Laut „Bild“ heirateten die beiden 2016. Josefine Cox ist mehr als 20 Jahre jünger als Grönemeyer. 2019 bekamen sie ein Kind. Über den Altersunterschied sagte Grönemeyer im November 2018 in der Ö3-Radiosendung „Frühstück bei dir“: „Sie sieht besser aus als ich. Ansonsten ist das Alter unwesentlich, es hat sich einfach so ergeben.“
Die Hochzeit beschrieb er damals mit wenigen Worten: „Wir hatten ein schönes Fest, es war dufte.“ Seine beiden älteren Kinder, damals 29 und 31 Jahre alt, hätten mitgefeiert und fänden es „ok und schön“, dass ihr Vater erneut geheiratet habe.
Für seine zweite Frau schrieb Grönemeyer das Lied „Lebensstrahlen“. In der Doku nennt er es „eines der schönsten Lieder, die ich je geschrieben habe“ – eine „wunderschöne Liebeserklärung“ und Ausdruck eines „neu gefundenen Gefühls“.











