Champions League
Atlético ärgert Barcelona und zieht ins Halbfinale ein
Aktualisiert am 14.04.2026 – 23:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Erstmals seit neun Jahren zieht Atlético Madrid wieder ins Halbfinale der Champions League ein, setzt sich gegen den FC Barcelona durch. Dabei hilft auch ein Platzverweis.
Dabei startete das Team von Robert Lewandowski, der zunächst auf der Bank Platz nahm, furios. Lamine Yamal (4.) und Ferran Torres (24.) brachten Barcelona schnell auf den Halbfinal-Kurs. Der Anschlusstreffer von Ademola Lookman (31.) verhinderte am Ende jedoch das Weiterkommen. Obwohl Barça immer weiter drückte, gelang kein weiterer Treffer. Bitterer Höhepunkt: Rund zehn Minuten vor Ende der Partie flog Eric García nach einer Notbremse vom Platz. Gerade in Unterzahl gelang Barcelona in der Schlussphase kein Treffer mehr, trotz acht Minuten Nachspielzeit.
Atlético trifft nun im Halbfinale auf den Sieger aus der Paarung zwischen Arsenal und Sporting Lissabon.
Jungstar Yamal (4.) bescherte Barcelona einen Traumstart, als er nach einem Fehler von Clement Lenglet cool blieb. Torres (23.) egalisierte das Hinspiel-Ergebnis in einer furiosen Barça-Anfangsphase. Während die Katalanen weitere Großchancen ungenutzt ließen, sorgte Lookman (31.) nach einem Konter fast aus dem Nichts für etwas Beruhigung bei Atlético.
„Wir brauchen kein Wunder, nur ein gutes Spiel“, hatte Flick im Vorfeld gesagt. Das lieferte Barcelona über weite Strecken. Pech hatte der Tabellenführer der spanischen La Liga, als Torres beim vermeintlichen 3:1 im Abseits stand (55.). Dazu flog Verteidiger Eric García aufgrund einer Notbremse gegen Alexander Sörloth vom Feld (79., nach Videobeweis). In der Schlussphase biss sich Flicks Team in Unterzahl die Zähne an Atléticos gefürchteter Defensive aus.











