Häuser eingestürzt
Schweres Erdbeben erschüttert Tibet
22.10.2026 – 22:38 UhrLesedauer: 1 Min.
Die chinesische Regierung spricht von mehreren Opfern. Das Epizentrum liegt 390 Kilometer nordöstlich von Lhasa.
Ein Erdbeben der Stärke 7,0 hat am Donnerstagabend die autonome Region Tibet in China erschüttert. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete unter Verweis auf regionale Behörden, es habe Opfer gegeben – machte jedoch keine Angaben zu deren Anzahl oder Zustand.
Nach den Angaben des geologischen Dienstes der USA (USGS) lag das Epizentrum des Bebens in einer Bergregion etwa 390 Kilometer nordöstlich von Lhasa, der Hauptstadt Tibets. Xinhua berichtete, das Zentrum des Bebens habe sich in der Gemeinde Maru im Kreis Baqen befunden.
- Menschen laufen ins Freie: Schweres Erdbeben erschüttert Panama
- „Ganze Wohnung hat gewackelt“: Erdbebenserie erschüttert Tirol
Zweithöchste Katastrophenschutzstufe aktiviert
Der stellvertretende Gemeindevorsteher Lhawang Dagpo sagte laut Xinhua, das Erdbeben sei im Amtsgebäude deutlich zu spüren gewesen und habe zu Rissen in den Wänden geführt. Häuser seien eingestürzt, die Stromversorgung und die Telekommunikation seien beeinträchtigt worden. Den Berichten zufolge wurden Einsatzkräfte in die Region entsandt.
Zudem aktivierte die Erdbebenbehörde die zweithöchste Katastrophenschutzstufe, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Erdbeben sind in China relativ häufig. Im Januar 2025 waren bei einem Beben im ländlichen Bezirk Tingri in Tibet mindestens 126 Menschen ums Leben gekommen.












