
Eine Antwort darauf versah Verena Ofarim mit einem Herz. Darin heißt es: „Zurecht! Es sind Kinder im Spiel und private Angelegenheiten gehören nicht ins Internet!“ Zusätzlich schreibt Verena Oarim: „Was Lucy über andere sagt, sagt mehr über sie selbst als über andere.“ Und sie fügt hinzu: „Manche Erzählungen sprechen für sich selbst.“
Verena Ofarim teilt zudem noch einen ausführlichen Text. „In den letzten Jahren ist mir etwas aufgefallen. Und ich merke, wie erleichternd es ist zu lesen und zu hören, dass ich damit nicht allein bin.“ Es gehe nicht um Schuld oder Opfer-Täter-Rollen. „Sondern um etwas Tieferes, das noch immer in unserer Gesellschaft wirkt. Wie oft Menschen lange still bleiben – nicht, weil sie nichts zu sagen hätten, sondern weil Sprechen einen Preis hat. Weil Machtverhältnisse bestehen. Weil es sicherer erscheint, zu schweigen, als die eigene Wahrheit auszusprechen.“
Ob sie damit auf die Situation zwischen ihr und Gil Ofarim anspielt, lässt sie offen. „Wie leicht es ist, jemanden die eigene Wahrnehmung auszureden – und wie lange es dauern kann, sie sich zurückzuholen. Wie schnell Frauen infrage gestellt werden, wenn sie Grenzen setzen. Wenn sie Nein sagen. Wenn sie aufhören, sich anzupassen“, lautet das Statement weiter. Schnell werden Frauen als „schwierig“, „emotional“ und „instabil“ abgestempelt.
„Und wie leicht wir uns von Masken täuschen lassen. Von Rollen, die nach außen ruhig, höflich oder verletzlich wirken. Während das, was im Verborgenen geschieht, lange keinen Raum bekommt“, schreibt sie weiter.
Ins Detail geht Verena Ofarim nicht. Ihre Worte klingen jedoch verdächtig nach der Haltung, die Gil Ofarim im Dschungelcamp einnimmt. Auch die Machtverhältnisse im Sorgerechtsstreit waren damals ungleich. Er war der gefeierte „Let’s Dance“-Gewinner und bekannter Musiker, während Verena Ofarim unbekannt war. Um den Familienfrieden zu wahren, scheint sie jedoch bis heute zu schweigen – und es damit ihrem Ex gleichzutun.









