Zähne und Nase eingeschlagen
Yasmina Filali spricht über ihre traumatische Kindheit
30.07.2026 – 07:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Heute ist Yasmina Filali erfolgreiche Schauspielerin und Mutter zweier Kinder. Ihre eigene Kindheit war geprägt von Alkohol und Gewalt.
Seit den 1990er-Jahren ist Yasmina Filali ein bekanntes Gesicht im deutschen Fernsehen. Serien wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ oder „Die Rote Meile“ machten sie einem breiten Publikum bekannt. Außerdem sorgte sie mit ihrer Ehe mit Fußballstar Thomas Helmer immer wieder für Schlagzeilen. Nun hat die Schauspielerin im „Bild“-Interview über ihre traumatische Kindheit gesprochen.
Filali war zweieinhalb Jahre alt, als ihr Vater die Familie verließ. „Er war weg und hat alles mitgenommen, was nicht niet- und nagelfest war“, sagt sie. Ihre Mutter habe kurz darauf durch ein gegenüberliegendes Fenster Teile des Hausrats wiederentdeckt: Der Vater sei mit seiner neuen Freundin direkt gegenüber eingezogen. „Das war so kaltblütig von ihm“, sagt Filali rückblickend.
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Nachdem der Vater den Kontakt zu ihr eingeklagt hatte, musste Filali als Sechsjährige jedes zweite Wochenende gegen ihren Willen bei ihm verbringen. Dort habe sie oft nur gewartet, bis er und seine Partnerin ihren Alkoholrausch ausgeschlafen hätten. Beide seien später an den Folgen langjährigen Alkoholmissbrauchs gestorben. Ihr Vater wurde 59 Jahre alt.
Mit zehn Jahren lief Filali schließlich von zu Hause weg. Nach der Schule kehrte sie nicht mehr nach Hause zurück, sondern suchte auf der Reeperbahn Schutz. Die Polizei griff sie dort auf und brachte sie in ein Übergangsheim. „Es war meine Entscheidung, mein Zuhause zu verlassen“, sagt sie. Kurz darauf kam sie in eine feste Einrichtung, in der sie bis zu ihrem 18. Lebensjahr blieb.
„Es gab Geschrei, Gejammer, Gewalt, Drogen und Alkohol“
Die Zustände dort seien schwierig gewesen. „Es gab Geschrei, Gejammer, Gewalt, Drogen und Alkohol, das kannte ich bis dato gar nicht.“ Konflikte seien nicht durch Gespräche, sondern durch Gewalt gelöst worden.













