Staatliche Maschine
Russisches Flugzeug landet am Flughafen Köln/Bonn
Aktualisiert am 16.09.2026 – 11:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Flugzeug der russischen Staatsflotte ist am Mittwoch am Flughafen Köln/Bonn gelandet. Die Iljuschin-IL-96 war am frühen Morgen in Moskau gestartet.
Ein Flugzeug der russischen Staatsflotte ist am Mittwoch am Flughafen Köln/Bonn gelandet. Die Maschine vom Typ Iljuschin-IL-96 landete nach Aufzeichnungen des Flugdatendienstes „Flightradar24“ gegen kurz nach 9.30 Uhr in der Wahner Heide. Am frühen Morgen war das Flugzeug vom Flughafen Moskau-Wnukowo aus gestartet. Es gehört zu der Flotte der russischen Spezialkräfte.
Ein Sprecher der zuständigen Bundespolizei sagte am Morgen der Kölner Redaktion von t-online, er könne die Landung der Maschine „weder bestätigen noch dementieren“. Bilder vom Flughafen zeigen allerdings, wie die Iljuschin IL-96 am Flughafen Köln/Bonn zur Landung absetzt. Nach Informationen der Redaktion soll sie noch am Mittwoch zurück nach Moskau fliegen.
Flughafen Köln/Bonn: Russisches Flugzeug aus Moskau gelandet
Das Flugzeug war gegen 6 Uhr in Moskau gestartet und hatte Kurs auf die Meerenge zwischen Finnland und Estland genommen. Über die Ostsee erreichte die Maschine gegen 8.30 Uhr nahe der Insel Rügen deutschen Luftraum, bevor sie über Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen in Richtung Flughafen Köln/Bonn flog.
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Die genauen Hintergründe sind unklar. Nach Informationen von t-online aus Sicherheitskreisen sollen mit der Maschine unter anderem Beschäftige des russischen Generalkonsulats in Bonn zurück nach Russland gebracht werden. Das Konsulat wurde in der vergangenen Woche geschlossen. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang nicht.
Iljuschin IL-96: Russisches Staatsflugzeug bei Köln gesichtet
Die Bundesregierung hatte die Schließung als Reaktion auf den Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig veranlasst, für den Russland verantwortlich gemacht wird. Russische Stellen hatten die Anschuldigungen erwartungsgemäß dementiert. Schon kurz nach dem Fund der Drohne hatten erste Hinweise der Ermittler nach Russland geführt. Leipzig gilt als Drehkreuz für Munitions- und Waffenlieferungen nach Osteuropa.
Am Flughafen Köln/Bonn hatten Mitte August Drohnensichtungen zu einer kurzfristigen Unterbrechung des Flugbetriebs geführt. Der Luftraum im Bereich der Landebahnen wurde durch die Bundespolizei für rund eine halbe Stunde gesperrt, zwei Flüge mussten umgeleitet werden. Die Ermittlungen gegen den Drohnenpiloten laufen. Einen militärischen Hintergrund gibt es in seinem Fall nicht.












