In Wesseling
Römischer Münzschatz unweit von Köln entdeckt
21.09.2026 – 18:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Sondengänger hat unweit von Köln einen bedeutenden Münzschatz aus der Römerzeit entdeckt. Es soll der größte Hortfund aus der Zeit Kaiser Hadrians in Deutschland sein.
Bei Wesseling südlich von Köln hat ein Sondengänger einen bedeutenden Münzschatz aus der Römerzeit entdeckt. Es handele sich um den größten Hortfund aus der Zeit des römischen Kaisers Hadrian im heutigen Deutschland, teilte das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland mit.
Wesseling ist heute vor allem als Industriestadt bekannt, lag zu römischer Zeit aber im Einzugsgebiet der römischen Stadt Köln, damals Colonia Claudia Ara Agrippinensium, mit etwa 20.000 Einwohnern.
Münzschatz entdeckt: genauere Hintergründe am Dienstag
Dem vorbildlichen Verhalten des Finders sei es zu verdanken, dass Bodendenkmalpfleger die Münzen vollständig bergen konnten, so das LVR-Amt. Seine Suche sei zudem genehmigt gewesen.
Welchen Umfang der Münzschatz hat, wie genau er entdeckt wurde und was der Fund für die Wissenschaft bedeutet, soll am Dienstag bei einer Pressekonferenz im LVR-Landesmuseum Bonn erklärt werden.











