Doch keine externe Lösung
Köln hat sich entschieden: Trainer bleibt
22.05.2026 – 13:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Beim 1. FC Köln war bis zuletzt ungewiss, wer im kommenden Jahr an der Seitenlinie steht. Jetzt verkündete der Bundesligist seine Entscheidung.
René Wagner bleibt Trainer des 1. FC Köln. Der bisherige Interimscoach wird zur langfristigen Lösung in der Domstadt. Das verkündete der Bundesligist am Freitag. Wagner erhält in Köln einen Vertrag bis 2028 und soll den „Effzeh“ in der Bundesliga weiterentwickeln. Der Bundesliga-Aufsteiger wurde auch mit Dino Toppmöller (ehemals Eintracht Frankfurt) und Christian Eichner (ehemals Karlsruher SC) in Verbindung gebracht.
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Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler erklärte: „René passt sehr gut zu uns, weil er die Werte unseres Klubs nicht nur versteht, sondern auch lebt. Das gilt genauso für den Standort Köln mit all seinen Anforderungen und seiner Dynamik. Seitdem er die Verantwortung übernommen hat, hat er gezeigt, dass er in einer anspruchsvollen Situation Orientierung geben und Menschen hinter einem gemeinsamen Ziel vereinen kann.“
„Das tat weh“
Wagner hatte den 1. FC Köln Ende März von Lukas Kwasniok, dessen Assistent er zuvor war, übernommen. In sieben Spielen holte Wagner lediglich sechs Punkte, was aber zum Klassenerhalt reichte. In der Abschlusstabelle belegte der Klub den 14. Platz und hatte drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Damit hatte Köln das Saisonziel erreicht.
„Ich freue mich sehr über die Entscheidung und das Vertrauen der FC-Verantwortlichen. Dass ich diese Aufgabe jetzt beim FC in der Bundesliga übernehmen darf, ist besonders für mich“, sagte Wagner. „Vor fünf Jahren haben wir hier in meiner ersten Saison die Conference League erreicht, nur zwei Jahre später musste ich aus der Ferne mit ansehen, wie der FC abgestiegen ist. Das tat weh. Diesmal haben wir den Klassenerhalt geschafft.“












