Mehrkosten für Kunden
Hapag-Lloyd wartet auf Durchfahrt durch Straße von Hormus
Aktualisiert am 24.04.2026 – 10:59 UhrLesedauer: 1 Min.
Hapag-Lloyd-Chef Jansen sagt, eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus sei derzeit nicht möglich. Die Mehrkosten gibt die Reederei nach eigenen Angaben an Kunden weiter.
Sechs Schiffe der Reederei sitzen früheren Konzernangaben zufolge im Persischen Golf fest – und ein Ende der Blockade ist nicht absehbar. Vorstandschef Rolf Habben Jansen erklärte, man warte auf eine Gelegenheit zur Durchfahrt durch die Straße von Hormus.
Die Meerenge sei wegen iranischer Bedrohung der freien Schifffahrt weitgehend blockiert. Der Verkehr dort ist weitgehend zum Erliegen gekommen.
Nach Angaben Jansens verursacht der Iran-Krieg Hapag-Lloyd wöchentlich Mehrkosten von rund 50 Millionen US-Dollar. Als Grund nannte er gestiegene Treibstoffpreise. Die Reederei verlange deshalb von Kunden Zuschläge, sagte Jansen. Für die Zuschläge gebe es seitens der Kunden „gute Akzeptanz“.
Im März war bekannt geworden, dass das Hapag-Lloyd-Containerschiff „Source Blessing“ von einem Granatsplitter getroffen worden war. Ein Feuer brach aus, das die Besatzung löschte. Nach Ansicht von Experten verstoße das Vorgehen des Iran gegen das internationale Seerecht.











