Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Fake-Mahnung zum Deutschlandticket setzt Kunden unter Druck

Fake-Mahnung zum Deutschlandticket setzt Kunden unter Druck

April 24, 2026
Neue Business Class startet nach Los Angeles

Neue Business Class startet nach Los Angeles

April 24, 2026
Kubicki nennt Merz «Eierarsch» – CDU: «So wird das nichts»

Kubicki nennt Merz «Eierarsch» – CDU: «So wird das nichts»

April 24, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Neonazi-Anschlag auf das „Liverpool“ – Zweifel an Ermittlungen
Deutschland

Neonazi-Anschlag auf das „Liverpool“ – Zweifel an Ermittlungen

By zeit-heute.deApril 24, 20262 Mins Read
Neonazi-Anschlag auf das „Liverpool“ – Zweifel an Ermittlungen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Diskothek Liverpool

Neonazi-Anschlag: War die offizielle Version immer falsch?

Aktualisiert am 24.04.2026 – 06:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Corinna Tartarotti: Die Münchnerin war das letzte Todesopfer der neonazistischen Gruppe Ludwig.

München, 1984: Neonazis zünden eine Diskothek an – doch die Polizei sucht die Täter im Rotlichtmilieu. Was Ermittler damals übersahen, ist bis heute brisant.

Vier Jahrzehnte nach dem Brandanschlag der „Gruppe Ludwig“ auf die Münchner Diskothek Liverpool rückt der Fall wieder in den Fokus. Die italienische Journalistin Alessandra Coppola hat neue Erkenntnisse zusammengetragen und kommt zu einem ernüchternden Schluss: Die damaligen Ermittlungen hatten wohl das wahre Ausmaß des rechten Terrors nicht erfasst, wie die „Abendzeitung“ berichtet.

Eine Fehldeutung, die den Blick auf die eigentlichen Täter verstellt habe, so Coppola. Dabei war das Bekennerschreiben, das kurz nach dem Anschlag bei der italienischen Presseagentur Ansa einging, unmissverständlich: „Im Liverpool wird nicht mehr gef***t. Eisen und Feuer sind die Strafen der Nazis.“ Verurteilt wurden schließlich Wolfgang Abel und Marco Furlan.

Die Gruppe, die sich selbst als „Krieger des Lichts“ bezeichnete, richtete ihre Gewalt gezielt gegen Menschen, die sie als Bedrohung für die sogenannte Volksgemeinschaft betrachtete. Zwischen 1977 und 1984 tötete sie mindestens 15 Menschen, überwiegend in Norditalien.

Der Anschlag auf das Liverpool war ihr erster außerhalb Italiens. Coppola verortet die Gruppe im Kontext der damaligen neofaschistischen Bewegung, ähnlich wie schon beim Oktoberfest-Attentat vier Jahre zuvor habe die Gesellschaft den rechtsextremen Hintergrund nicht wahrhaben wollen.

Coppola ist zudem überzeugt, dass die Gruppe größer war als bislang angenommen. „Es waren mindestens zehn Personen involviert“, sagte sie der „Abendzeitung“. Für eine strafrechtliche Aufarbeitung ist es wohl zu spät, belastbare Beweise gegen mutmaßliche weitere Beteiligte fehlen, und von den infrage kommenden Personen sind manche inzwischen tot, andere schwer krank, wieder andere nicht mehr in Deutschland greifbar.

Immerhin haben Coppolas Recherchen die italienischen Behörden dazu bewogen, den Fall neu aufzurollen. „Wenn sich die Leute heute daran erinnern, dann auf die falsche Weise“ – das sei Antrieb genug gewesen, sagt die Journalistin.

Ihre Erkenntnisse, veröffentlicht im Buch „Il fuoco nero“ (Einaudi Verlag, bislang nur auf Italienisch), stellt Coppola am Montag in München vor, gemeinsam mit Lina Dahm, die untersucht, wie unterschiedlich Erinnerung an rechtsextreme Gewalt im öffentlichen Raum sichtbar wird oder unsichtbar bleibt. Die Veranstaltung findet in der Juristischen Bibliothek im Rathaus (Marienplatz 8, 18 bis 20 Uhr) statt. In München erinnert seit dem vergangenen Jahr eine Stele an Corinna Tartarotti.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Neue Business Class startet nach Los Angeles

Neue Business Class startet nach Los Angeles

Reifferscheid besticht durch Burg und Fachwerk

Reifferscheid besticht durch Burg und Fachwerk

Laura Karasek spricht über Leben mit Diabetes

Laura Karasek spricht über Leben mit Diabetes

Planten un Blomen ist der beliebteste Park Deutschlands

Planten un Blomen ist der beliebteste Park Deutschlands

Eva Maria Michelmann nach 95 Tagen Haft in Damaskus gefunden

Eva Maria Michelmann nach 95 Tagen Haft in Damaskus gefunden

Unfall mit drei Fahrzeugen – vier Verletzte, darunter Kind

Unfall mit drei Fahrzeugen – vier Verletzte, darunter Kind

Nürnberg-Ausflug: Dinkelsbühl wohl „schönste Altstadt Deutschlands“

Nürnberg-Ausflug: Dinkelsbühl wohl „schönste Altstadt Deutschlands“

Zelten oder Camper im Harz entdecken

Zelten oder Camper im Harz entdecken

Baustelle bremst Autos am Gieselerwall aus

Baustelle bremst Autos am Gieselerwall aus

Redakteurfavoriten
Neue Business Class startet nach Los Angeles

Neue Business Class startet nach Los Angeles

April 24, 2026
Kubicki nennt Merz «Eierarsch» – CDU: «So wird das nichts»

Kubicki nennt Merz «Eierarsch» – CDU: «So wird das nichts»

April 24, 2026
Freiburg wegen Schiri frustriert – selbst Stuttgart schimpft

Freiburg wegen Schiri frustriert – selbst Stuttgart schimpft

April 24, 2026
Das Verbot für Öl- und Gasheizungen rückt näher

Das Verbot für Öl- und Gasheizungen rückt näher

April 24, 2026
Neueste
Skistar wagt nächsten Schritt mit Freund Johann Schrempf

Skistar wagt nächsten Schritt mit Freund Johann Schrempf

April 24, 2026
Invasive Art bedroht Gehwege und Wohnhäuser

Invasive Art bedroht Gehwege und Wohnhäuser

April 24, 2026
Vitamin D könnte vor Typ-2-Diabetes schützen

Vitamin D könnte vor Typ-2-Diabetes schützen

April 24, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.